Eine Stadt ohne eigene Zeitung wäre eine sehr arme Stadt

Gesellschaft

Der Lokaljournalismus ist für unsere Demokratie unverzichtbar - Ein Offener Brief an die DZ-Redaktion

Die Journalismus-Krise, besonders im lokalen Bereich, ist unübersehbar. Zeitungen verschwinden vom Markt oder werden mit anderen Blättern fusioniert. Auf der Strecke bleibt nicht nur die Vielfalt, sondern nicht selten auch die kritische Berichterstattung. Dazu kommt der Glaube, dass  digitalisierte Ausgaben das Printprodukt ersetzen können. Meine persönliche Erfahrung signalisiert aber, dass das Lesen auf dem Tablet häufig bereits bei den Überschriften und ersten Sätzen endet. Eine gedruckte Zeitung wird länger in der Hand gehalten und am Frühstückstisch gemeinsam geteilt. Ok, das Klagen soll heute nicht ausschließlich im Mittelpunkt stehen.
Stattdessen der Appell an alle Lokaljournalisten in unserer Stadt und darüberhinaus, nicht aufzugeben, um interessante Geschichten zu finden und lesbar weiterzuerzählen. Seit vielen Jahrzehnten begleite ich Ihre verantwortungsvolle Arbeit. Mal mit Hinweisen, was ich für berichtenswert halte, mal mit kritischen oder unterstützenden Leserbriefen, häufig auch mit eigenen Texten über kommunalpolitische Ereignisse.
Ihre (Fach)Arbeit ist hochgradig verantwortungsbewusst. Aus meiner Sicht ein Traumberuf.
Ich wünsche der gesamten Redaktion der Dorstener Zeitung, einschließlich der vielen Mitarbeiter, darunter ihre Zusteller, weiterhin Kraft und Spaß, ein besonderes Produkt täglich neu zu erfinden.
Herzliche Grüße aus Rhade

Dirk Hartwich

Nachsatz: Werfen Sie auch immer mal wieder einen Blick auf www.spd-rhade.de. Wahrscheinlich finden Sie dort weitere Anregungen für eigene Berichte.

 
 

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