Zum Programm
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Genossinnen und Genossen,
Am 23. Mai 1863 wurde in Leipzig der "Allgemeine Deutschen Arbeiterverein" (ADAV) gegründet. Der Initiator der Gründung Ferdinand Lassalle setzte sich engagiert dafür ein, dass sich die Arbeiter in einer eigenen Organisation formierten, um an der Veränderung der Gesellschaft mitzuwirken.
Wenn wir im Jahr 2013 das 150-Jährige Bestehen der SPD feiern, blicken wir aber auch auf eine wechselvolle Geschichte der Sozialdemokratie zurück:
Willy Brandt formulierte in seiner letzten Rede: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Dieses Ziel, auf der Höhe seiner Zeit zu sein, hat die Sozialdemokratie, ihren Wandel aber auch ihre Widersprüche, immer bestimmt. Es prägte die Programmatik und die strategische Ausrichtung der SPD. Die politische Kultur der Sozialdemokratie ist wechselvoll. Der Begriff der sozialdemokratischen Identität ebenfalls: Sozialdemokratie als Bildungsbewegung, als Arbeiterbewegung, als Friedenbewegung?! Die Frage nach „der“ sozialdemokratischen Identität beschäftigt die öffentliche Debatte. Wofür steht die Sozialdemokratie heute? Wohin richtet sich der Blick in die Zukunft?
In diesem „Kulturgespräch“ wollen wir uns mit der politischen Kultur und der Identität der Sozialdemokratie im Spiegel der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse befassen. Wir wollen versuchen nach dem Vortrag von Rudolf Dreßler in einer Diskussionsrunde mit für diese Fragen sozialdemokratischen Identität Antworten zu finden.
Johannes Beisenherz
Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel und Sprecher des Kulturforums Emscher-Lippe
Wann? Dienstag, 20. November 2012, 19 Uhr
Wo? Schloss Herten, Festsaal, Im Schloßpark, 45699 Herten
Um eine Anmeldung bis zum 10. November 2012
wird gebeten: Per Fax unter 02361 / 914 111 oder hier per
kv.recklinghausen.nrw@spd.de
Ich habe mich da schon angemeldet. Jürgen Heinisch