Regenerative Energie ist unsere Zukunft. Wer das nicht erkennen will, ist von gestern. Wir gehören nicht dazu.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
willkommen im neuen Jahr 2014.
Es gibt zwar eine neue Regierung*, die Probleme auf den Feldern
ENERGIE, KLIMA und UMWELT sind erkannt, aber weiterhin ungelöst.
Das heißt, dass unser bisheriges Engagement, trotz verständlicher Frustphasen, nicht kleiner werden sollte.
Die Ausgangslage:
FRACKING:
Die scheinbare Ruhe in den Medien trügt. Da ist nichts vom Tisch. Solange aus dem Moratorium, momentan keine Bohrgenehmigungen zu erteilen, bis die Ungefährlichkeit des Frackens bewiesen ist, kein Verbotsgesetz geworden ist, solange müssen wir wachsam und aktiv bleiben. Eine erste Kontaktaufnahme mit der neuen Bundes-Umweltministerin wurde inzwischen eingeleitet.
ENERGIE:
Die umfassend theoretisch beschriebene Energiewende (Bund – Land – Kommune), ohne atomare und mittelfristig auch ohne fossile Rohstoffe, muss unumkehrbar in praktisches Handeln überführt werden. Ein gewaltiges Ziel unserer gesamten Gesellschaft.
In Dorsten ist mit der Netzgesellschaft ab 1.1.2014 ein erster kommunaler Schritt gelungen. Es ist aber erst ein erster Schritt.
KLIMA:
Gibt es noch irgendwen, der die Notwendigkeit eines globalen Klimaschutzes abstreitet? Selten war sich „die Welt“ so einig wie heute, dass etwas getan werden muss. Nur wer fängt an? Das „Schwarze Peter-Spiel“ steht auf der Hitliste der Politiker ganz oben. In Dorsten wird noch im ersten Halbjahr 2014 ein lokales Klimaschutzkonzept vom Rat verabschiedet. Die Umsetzung wird aber nur mit unserer Hilfe gelingen. Ebenfalls nur ein erster Schritt.
Was heißt das für unseren offenen und öffentlich agierenden Arbeitskreis?
- Wir sollten uns weiterhin in unregelmäßigen Abständen zum Meinungs-austausch treffen
- Wir müssen nach wie vor unseren Politikern auf die Finger klopfen und auf die Füße treten
- Wir wollen unseren Kindern/Kindeskindern Vorbild sein
- Wir dürfen uns nicht zurückziehen und nicht aufgeben
Ich hoffe und wünsche, dass Sie alle weiter mithelfen, das öffentliche Problem-bewusstsein für die oben genannten Schwerpunktthemen zu schärfen und an praktischen Lösungsmöglichkeiten mitarbeiten. Dazu lade ich in Kürze gesondert ein.
Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag des Arbeitskreises
Dirk Hartwich
*) Die neue Regierungszusammensetzung (GroKo) könnte auf den zuvor genannten Feldern ENERGIE – KLIMA - UMWELT, deutlich besser agieren, als die bisherige. WARUM?
1. Die Energiewende ist jetzt ausschließlich im Ressort des Wirtschaftsministers angesiedelt. In der letzten Koalition haben sich Umwelt- und Wirtschafts-minister (Altmeier/Rösler) gegenseitig blockiert.
2. Rainer Baake ist Gabriels Staatssekretär. Er ist einer der größten anerkannten Experten für Umwelt und Energie und jetzt für die Organisation der Energiewende verantwortlich. Er ist Mitglied der Grünen und bisheriger Leiter der Denkfabrik „Agora Energiewende“.
3. Jochen Flasbarth wechselt vom Bundesumweltamt ins Umweltministerium. Zur Erinnerung: Die beste und verständlichste Problembeschreibung des umstrittenen FRACKINGS, mit deutlichen Warnhinweisen, wurde vom Umweltbundesamt verfasst. Flasbarth stand vorher 11 Jahre an der Spitze des NABU. Er gilt als Verfechter strenger Klimaschutz-Ziele.
Unsere Aufgabe wird es sein, genauestens zu beobachten, was nun in den Ministerien geschieht. Und ob die genannten Akteure den Erwartungen gerecht werden. Unsere gewählten Abgeordneten müssen sich als Kontrollorgan verstehen. Sie sind uns Wählern zu jeder Zeit Rechenschaft schuldig.
Wir müssen ihnen aber auch signalisieren, dass wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit wünschen.