Erfolgsmeldung aus Berlin

Bundespolitik

Durchgesetzt: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Nach zwei Tagen und Nächten Verhandlungen mit der Union in der Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellung steht fest: Ein Entgeltgleichheitsgesetz soll kommen. Das bedeutet: Fortan soll es gleichen Lohn für gleiche Arbeit geben.
„Wir haben durchgesetzt, dass Betriebe mit Mitbestimmung und im öffentlichen Dienst gesetzlich zur Umsetzung von gleichem Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer verpflichtet werden", erklärte SPD-Verhandlungsführerin Manuela Schwesig nach den Verhandlungen mit der Union.

Drei Punkte für mehr Gleichstellung
Konkret einigte sich die Arbeitsgruppe auf folgende Punkte:
1) Es wird eine gesetzliche Verpflichtung zur Lohntransparenz innerhalb der Betriebe geben.

2) Die Tarifpartner werden zum Abbau von Entgeltunterschieden und zur ausgewogenen Besetzung in den Tarifkommissionen mit Frauen und Männern verpflichtet.

3) Es wird eine Dokumentationspflicht über die Anstrengungen zur Überwindung der Entgeltungleichheit in den Tarifverhandlungen eingeführt.

Ein Meilenstein für mehr Gleichstellung
Laut dem Statistischem Bundesamt verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Seit Jahren kämpft die SPD dafür, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. „Das ist ein Meilenstein für mehr Gleichstellung im Erwerbsleben", bringt es SPD-Vize Schwesig auf den Punkt.
www.spd.de

Anmerkung: Morgen folgt an dieser Stelle ein Kommentar zu den Berliner Koalitionsverhandlungen "aus Rhader Sicht" an dieser Stelle.

 
 

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