Erwartungen an den neuen Stadtrat

Kommunalpolitik

„Suchet der Stadt Bestes“

Nun sind sie im Amt. 44 Ratsmitglieder, plus Bürgermeister, also 45 Dorstener, die unsere Stadt positiv weiterentwickeln wollen. Wollen und müssen! Sie werden in mehreren Ausschüssen über Vorgaben der Verwaltung und eigene Ideen beraten. Die Bürger, die sie in dieses Ehrenamt auf Zeit gewählt haben, haben berechtigte Erwartungen, dass die Beschlüsse allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen. Einige Gedanken im Vorfeld:

  • Schule/Weiterbildung: Bessere Kooperation aller Schulformen untereinander mit Vernetzung der VHS
  • Stadtmarketing/Kultur/Tourismus: Angebote auf alle Stadtteile ausweiten. Schwerpunktwerbung für bisher nicht erreichte Bevölkerungsschichten
  • Bauen: Bezahlbaren Wohnraum schaffen. Kein Baugebiet ohne sozial geförderte Wohnungen
  • Jugendhilfe: Ausweitung der präventiven Beratung in Schulen und Jugendhäusern
  • Sozial: Bundes- und Landesvorgaben durch eigene Programme ergänzen.
  • Sport: Sportförderung ist praktizierte Sozialarbeit. Unterstützung aller Vereine durch Fachberatung
  • Wirtschaft: Pflege der vorhandenen Unternehmen, Förderung neuer Firmengründungen. Tourismus/Übernachtungen flächendeckend neu denken
  • Umwelt/Planung: Kein Bauvorhaben ohne Photovoltaik. Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Fuß-, Rad- und Schulwege als Schwerpunkt-Projekt behandeln

Klar ist, dass kein Ausschuss losgelöst von anderen kreativ gestalten kann. Ohne ein Gesamtkonzept wird es nicht funktionieren. Daher sind Verwaltung und neuer Stadtrat aufgefordert, möglichst ohne Parteibrille das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger in den Blick zu nehmen. Unser Appell von außen lautet: Suchet der Stadt Bestes!

Rhader Appell an den neuen Stadtrat unbd die Verwaltung 

 
 

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