Es muss etwas in Rhade getan werden - sofort!

Kommunalpolitik

Dieser Rad- und Gehweg ist unsicher. Leitplanken müssen her, um den motorisierten Verkehr abzugrenzen

SPD-Ortsverein Rhade                                                                18.12.2014

Stadtverwaltung Dorsten, Bürgermeisterbüro

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ein wesentlicher Schwerpunkt bei den Rahmenplanberatungen für Rhade war die Verkehrssituation vor Ort. Auch wenn die Verkehrszählungen formal keinen sofortigen Handlungsbedarf ergeben, sind Wahrnehmung und Erfahrung der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger ganz anders als die Verwaltungsmeinung in Dorsten und in RE.

Heute wollen wir aber nicht noch einmal auf die Angelegenheit Kreisverkehre (Erler-/Lembecker Straße) eingehen, unser Unverständnis besonders über die Haltung des Kreises, sie wegen zu geringer Verkehrszahlen und Unfälle „auf den Sankt Nimmerleinstag“ zu verschieben, sind bekannt. Heute zeigen wir eine akute Verkehrsgefährdung für Fußgänger und Radfahrer aus dem Bereich Hünengrab, Stuvenberg, Rüther Weg in Richtung Rhade an.

Es geht um den Fuß- und Radweg zwischen der Kreuzung Am Stuvenberg/Lembecker Straße/Rüther Weg und dem Bahnübergang. Seit mehr als 30 Jahren wird parteiübergreifend gefordert,

dass es eine wirksame Abgrenzung zur Straße geben muss. Vorgeschlagene Leitplanken wurden schon zu Bezirksausschusszeiten einmütig gefordert aber nie verwirklicht, obwohl nur sie eine optimale Trennung der Fahrbahn vom Radweg bieten könnten. Die kleine Lösung, den sehr schmalen Grünstreifen zu bepflanzen, muss seit langem als gescheitert angesehen werden. Er ist durch das Überfahren von PKW/LKW fast völlig zerstört. Die Begrenzungspfähle, die bei Dunkelheit mit ihren Reflektoren eine Minimalsicherheit bieten könnten, sind auch nach und nach verschwunden. Stichwort Dunkelheit: Auch hier fordern nicht nur wir von der SPD unermüdlich, eine Verbesserung endlich umzusetzen.

Damit Ihnen und Ihren Mitarbeitern die Aktualität des Handels verdeutlicht wird, haben wir gestern einige Fotos gemacht. Anlage 1-4.

Sie zeigen an den Fahrspuren deutlich, dass auch schwere LKWs in den Grünstreifen geraten sind. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn so ins schlingern gekommene Fahrzeuge auch über den viel befahrenen und begangenen Geh- und Radweg schleudern.

Wir fordern:

  • Die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer auf dem beschriebenen Weg ist durch das Anbringen von Leitplanken sofort zu erhöhen
  • Hinweise auf die Zuständigkeit des Kreises (Kreisstraße) darf für die Dorstener Verwaltung nicht bedeuten, sich hinter der Kreisverwaltung „zu verstecken“.
  • Ein verbindlicher Zeitplan zur Umsetzung ist dem Rat und der Öffentlichkeit vorzulegen.

Noch eine Ergänzung:

Fußgängern und Radfahrern aus den genannten Wohnbereichen steht noch ein weiterer Geh- und Radweg zur Verfügung. Es ist der Stichweg zwischen Mainstraße und Schlehenweg. Im Volksmund „Pättken“ genannt. Dieser Weg ist bei schlechter Witterung kaum zu nutzen. Auch hier legen wir ein Foto bei. Anlage 5.

Wir fordern:

  • Instandsetzung
  • Entwässerung durch Einleitung des Oberflächenwassers in den Sammler, der mitten im Pättken verlegt ist.

Wir bitten, den geschilderten Sachverhalt zu prüfen. Gerne stehen wir auch zu einem Ortstermin zur Verfügung. Natürlich erwarten wir, auch kurzfristig eine positive Antwort zu erhalten.

Mit freundlichem Gruß

SPD-Rhade, Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender

 
 

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