Ludger Kuhlmann beantwortet die vielen Nachfragen der Besucher, die den Rhader Infostand besuchten.
Großes Interesse an Rhader Radspange
Dass das Fahrrad immer größere Bedeutung im Mix aller Verkehrsmittel gewinnt, konnten die vielen Besucher des Aktionstages „Dorsten dreht am Rad“, hautnah erleben. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club, ADFC, hat am Samstag mit Unterstützung der Dorstener Verwaltung das Radfahren in den Mittelpunkt einer entsprechenden Präsentation rund um den Bürgerbahnhof gestellt. Auch Rhade war mit einem Stand vertreten, der ständig umlagert war. Ludger Kuhlmann und Dirk Hartwich, beide seit Jahren im Arbeitskreis Dorfentwicklung des Rhader Bürgerforums aktiv, stellten die vor Ort entwickelte „Rhade-Lippe-Radspange“ vor, die, inzwischen komplett ausgeschildert, die Hohe-Mark-Route und die 100-Schlösser-Route zwischen den Knotenpunkten 37 (Rhade), 45 und 67 (Dorsten) mit der Römer-Lippe-Route verbindet. Die fast völlig verkehrsfreie, 15 Kilometer lange Strecke darf auch als Naturerlebnisroute bezeichnet werden. Auf zwei selbst gestalteten Plakatflächen konnten die Besucher den Streckenverlauf nachvollziehen und sich über die aufgeführten Vorteile hautnah informieren. Aber Ludger Kuhlmann und Dirk Hartwich haben auch den erstaunlich vielen Interessenten vermittelt, dass der Aspekt Wirtschaftsförderung durch Radfahren eigentlich einen höheren Stellenwert in Dorsten erhalten müsste. Die Verwaltung, die u.a. durch Verkehrsplaner und Klimaschutzbeauftragten vertreten war, zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an der breiten Rhader Argumentationskette „pro Fahrrad“.