Ein neues Fahrradhinweisschild steht an der Rhader Schutzhütte
Was ist aus der guten Idee bisher geworden?
Nachdem im Rhader Bürgerforum der örtliche Rahmenplan vorgestellt wurde, bildete sich eine sogenannte Arbeitsgruppe, die sich zum Ziel setzte, nach und nach aus der Planung Projektideen zu entwickeln. Eine davon nannte sich Radspange Rhade. Auf vorhandenen Wirtschafts- und Radwegen sollte eine attraktive Fahrradverbindung zwischen der Hundert -Schlösser-Route sowie der Hohe-Mark-Naturparkroute in Rhade und der Römer-Lippe-Route in Dorsten ausgewiesen und beschildert werden. Die erste Rhader Idee war, den kürzesten Weg über Holsterhausen zur Lippe im Bereich Bürgerpark Maria Lindenhof zu suchen. Wegen der gefährlichen B58-Querung im Bereich Tüshaus Mühle wurde eine Alternative über Deuten, den Hervester Bruch zum Dorf Hervest gefunden. Hier sollte die Anbindung an den Fernradweg Detmold - Xanten erfolgen. Neue Radfahrschilder in und um Rhade signalisieren, das Bewegung in die genannte Projektidee gekommen sein könnte. Tatsächlich ist aber momentan aus der Rhader Radspange eine Neuführung der Naturpark-Route mit dem Logo grünes Fahrrad geworden, die zwar durch Rhade führt, aber die Dorstener Mitte völlig ignoriert. Stattdessen führt sie, bestens und lückenlos ausgeschildert, zwar durch den Hervester Bruch, dann aber südlich an Wulfen vorbei um erst in Lippramsdorf auf die Römer-Lippe-Route zu treffen. Dorsten findet so nicht statt. Nach der Rhader Idee sollte nämlich das Radwandern auch mit dem Bereich Wirtschaftsförderung durch Übernachtung und Gastronomie verknüpft werden. Ohne jede Einschränkung muss die neue Linienführung der Naturparkroute durch eine wunderschöne Dorstener Landschaft gelobt werden. Kritisiert werden muss zum wiederholten Mal, dass es im Bereich Tüshaus Mühle der Radwegebelag unzumutbar ist. Ob die von Rhadern ins Auge gefasste Radspange in Richtung Bürgerpark und Dorstener City noch eine Chance auf Verwirklichung hat, sollte jetzt die Verwaltung beantworten. Momentan setzt sich der Eindruck fest, als ob der Dorstener Verwaltungseinfluss gegenüber dem Naturpark Hohe Mark nicht besonders groß ist.
Eigener Bericht