Fahrradstraße in Rhade? Seit 17 Jahren diskutiert

Kommunalpolitik

Bereits vor 17 Jahren präsentierte Achim Schrecklein (SPD Rhade) den von allen Seiten gelobten Fahrradwegeplan Rhade.

Aktuell informiert die Dorstener Verwaltung über einen neuen Fahrradnetzplan. Wieder einmal. Eine gute Gelegenheit daran zu erinnern, dass bereits vor 17 (!) Jahren die Rhader Sozialdemokraten einen Vorschlag erarbeitet haben, der mehrfach im Rathaus und auch vor Ort auf Praktikabilität und mehr Verkehrssicherheit geprüft wurde. Immer lautete das Ergebnis: Ja - aber … Mal war es die Gesetzeslage, dann die klammen Finanzen, heute scheint es Vergesslichkeit zu sein. Zur Erinnerung: Parallel zur Lembecker- und Erler Straße verläuft der Schlehenweg, ein gut ausgebauter Wirtschaftsweg, das sogenannte Pättken und die Mainstraße. Von diese Achse, fast 3 Kilometer lang, sind alle Infrastruktureinrichtungen in Rhade per Fahrrad relativ verkehrssicher zu erreichen. Würde diese Achse die Bezeichnung Fahrradstraße tragen, könnte der hier benutzte Zusatz „relativ“, ersatzlos entfallen. Zählen wir nochmal auf, welche Ziele dann per Rad verkehrssicher erreichbar wären: Von Ost nach West: Kita Stuvenberg; Bahnhof Rhade; Sportzentrum; Kita Fröbelweg; ev. Kirche; Einkaufszentrum; Turnhalle und Grundschule; Friedhof; kath. Kirche; Arztpraxis; … Nun blicken wir über den Tellerrand in die nächste Nachbarschaft. Ob Erle, Marbeck, Heiden oder Borken - hier geht, was in Dorsten nicht geht. Seit 17 Jahren stellen wir uns die kurze Frage: „Warum nicht?“ Parallel leiten wir diesen Text an die Verwaltung und den Planungsausschuss der Stadt Dorsten. Vielleicht erhalten wir diesmal eine zufriedenstellende Antwort.

 
 

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