Fahrradwege in Deutschland

Allgemein

Muss Dorsten in Sack und Asche gehen (radeln)?

Seit sich das Fahrrad vom normalen Fortbewegungsmittel zum Hitec-Fahrzeug entwickelt hat, wird nicht nur zum Bäcker geradelt, sondern sind Urlaubsreisen quer durch Deutschland und Europa keine Seltenheit mehr. Und wer so eine Reise gemacht hat, der kann etwas erzählen. Ein Urlaubskapitel gilt immer auch den Radwegen. Die erste Erkenntnis ist, dass zumindest in unserem Land, fast durchgängig Radwege zur Verfügung stehen, um von A nach B zu finden. In der Regel weisen auch gesonderte Schilder auf die Richtung hin und geben die Entfernung an. Neben Premium-Radstrecken, besonders auf stillgelegten Bahntrassen, trifft der Radler auch auf Pfade, die den Begriff Radweg nicht verdienen. Sie sind zu schmal und teils in schlechtem Oberflächen-Zustand. Besonders ärgerlich wird es immer dann, wenn Baumwurzeln den Belag heben oder unterirdisch querende Mäuse oder Maulwürfe die Fläche als Rinne absinken lassen. Ein entspanntes, sicheres und kontinuierliches Fahren ist dann unmöglich. Erstaunlich ist, dass die parallel verlaufende KFZ-Straße Schäden und Beeinträchtigungen dieser Art nicht kennt. Erstaunlich auch, dass innerörtlich, fast durchgängig in Deutschland, die Qualität der Radwege abnimmt. Kanten, wechselnder Belag, unklare Beschilderung und nicht selten falsch parkende KFZ. Alles das, was man quer durch Deutschland feststellt, trifft auch auf Dorsten und Rhade zu. Die dringend erforderliche Mobilitätswende wird nur gelingen, wenn nicht nur das Fahrrad technisch aufgerüstet wird. Deutschland, einschließlich Dorsten, muss in sichere und gute Radwege investieren. Nicht kleckern, klotzen ist erforderlich.

Erkenntnisse eines Rhader Radlers

 
 

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