
Es war einmal ein ökologisches wertvolles Wäldchen, mitten im Stadtteil Rhade. Öffentlich zugänglich und genutzt. Dann wurde von Teilnehmern des Rhader Bürgerforums eine Idee geboren, daraus eine Parkanlage zu gestalten. Kritische Nachfragen, ob diese Maßnahme wirklich nötig und sinnvoll sei, und ob nicht das erste ökologische Gutachten vom Christian Schmidt, Landschaftsarchitekt aus Dorsten, einen „Umbau“ hätte verbieten müssen, wurden gemäß Prüfungsergebnis der Stadt verworfen. In der Ablehnung heißt es sinngemäß, dass doch nur geringe Eingriffe (Rodungen) erforderlich seien, und dass der wertvolle Baumbestand so weit wie möglich erhalten werden wird. Wörtlich: „Der Stadtteiltreffpunkt Forks Busch wird natur- und klimaverträglich geplant.“ Die Fotos, am 24. 01.2026 aufgenommen, zeigen ein anderes Bild. Das Rhader Wappen, in direkter Nachbarschaft vor 37 Jahren aufgestellt, zeigt im Zentrum eine Baumwurzel. Passt in diesem Fall, hat aber eine geschichtliche Bedeutung. Dieser kritische Text wurde u. a. dem Bürgerforum und der Stadtverwaltung mit der Bitte zugestellt, den „Tatort“ zu besichtigen und die Frage zu beantworten, ob das Roden in diesem Umfang wirklich so geplant war. Eingehende Antworten werden hier veröffentlicht.
Nachdenkzeilen eines schockierten Betrachters der „Großbaustelle dörfliche Parkanlage Rhade“