Forks Busch: Was sagt die Verwaltung zur Kritik an „Kahlschlagsrodung“?

Kommunalpolitik


Der Ortsname Rhade ist eine Ableitung von roden. Die tote Baumwurzel steht im Mittelpunkt des Wappens

Offizielle Rathaus-Stellungnahme an Dorstener Zeitung und www.spd-rhade.de

„Die Beobachtung von Dirk Hartwich ist zutreffend. In nicht wenigen Fällen wird im Rahmen solcher Arbeiten festgestellt, dass einige Bäume schwerwiegende Schäden aufwiesen. Daraufhin wurde eine Kontrolle sämtlicher Bäume im Randbereich beauftragt. Bei dieser Kontrolle wurden neun Bäume identifiziert, die nicht mehr standsicher waren, deshalb gefällt werden mussten. Im Wäldchen selbst wurden keine Bäume gefällt.
Der mutmaßliche Hintergrund: Die Fläche wurde früher beweidet, die Bäume standen am Rand der Weidefläche und die Rinden wurden einseitig von den Weidetieren angebissen, so dass ein nachhaltiger Schaden (z. B. Eindringen von Feuchtigkeit, Pilzbildung usw.) entstand. Die Notwendigkeit, hier Bäume fällen zu müssen, ist auch für uns bedauerlich, da die Stadt immer versucht, innerstädtische Baumbestände bestmöglich zu schützen und zu erhalten. Wenn die Stand- und Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, stößt dieses Leitziel einer ökologischen Stadtentwicklung aber an Grenzen, wenn wirksame Maßnahmen zur Förderung der Standsicherheit nicht mehr möglich sind.
Die Grundzüge der Planung für das Parkgelände selbst wird davon nicht berührt. Die Rodung ist insofern eine Momentaufnahme, die in der ohnehin kahlen Winterzeit natürlich besonders augenfällig ist. Innerhalb der Umsetzung der Maßnahme werden aber selbstverständlich entsprechende Neupflanzungen von Bäumen an geeigneten Standorten berücksichtigt.“

Ludger Böhne, Pressesprecher der Stadt Dorsten am 29.01.2026

 
 

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