Wenn beide christlichen Kirchen und Angela Merkel Klartext sprechen
Der CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz hat in der Vergangenheit bewiesen, politisch sprunghaft und eitel zu sein. Eigenschaften, die seine Verlässlichkeit immer infrage gestellt haben. Das hat besonders die damalige Parteivorsitzende und spätere Kanzlerin Angela Merkel festgestellt und ihn so verhindert. Nun ist er zurück und beweist nachdrücklich, nicht für hohe Ämter geeignet zu sein. Sein Coup, im Bundestag mit Stimmen der AfD, der FDP und Enthaltung der Wagenknecht-Partei, für einen eigenen, unausgegorenen und in Teilen rechtswidrigen Oppositions-Gesetzentwurf eine Mehrheit einzufahren, wird über die demokratischen Parteigrenzen hinweg scharf kritisiert. Neben Angela Merkel, die die Vorgehensweise von Merz, bewusst die Unterstützung der AfD in Kauf zu nehmen, unerwartet offen und deutlich als gravierenden politischen Fehler bezeichnet, stützen auch die beiden christlichen Kirchen die Merkel-Positionierung. Zitat: „Zeitpunkt und Tonlage der aktuell geführten Debatte befremden uns zutiefst. Sie ist dazu geeignet, alle in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten zu diffamieren, Vorurteile zu schüren und trägt unserer Meinung nach nicht zur Lösung der tatsächlich bestehenden Fragen bei. … Die nun vorgeschlagenen Verschärfungen sind nicht zielführend, … um tragfähige Antworten auf das öffentliche Sicherheitsbedürfnis zu geben. … Wir befürchten, dass die deutsche Demokratie massiven Schaden nimmt. …“
Rhader Nachdenkzeilen in Richtung CDU/CSU, um Friedrich Merz zu stoppen