Für Sie gelesen: DIE MACHT DER CLANS

Gesellschaft

Kein Roman! - Eine Beschreibung aus dem wirklichen kriminellen Leben in Deutschland

Nach der Lektüre des fast 350 Seiten starken Buches, das vom SPIEGEL Bestseller-Autor Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer verfasst wurde, ist Nachdenklichkeit angesagt. Irritation, Ungläubigkeit und Fassungslosigkeit machen sich nämlich nach der Lektüre beim Leser breit. Dass es kriminelle Familienclans in unseren Großstädten gibt, war bekannt. Neu ist das Ausmaß der kriminellen Machenschaften arabischer Großfamilien, gepaart mit einer kalten Verachtung gegenüber unserem liberalen Rechtsstaat. Leidtragende sind nicht nur die Opfer der Täter, sondern auch unsere Polizei, die akribisch ermittelt und überführt, aber nicht selten durch Datenschutz und personell unterbesetzte Staatsanwaltschaften und Gerichte im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst wird. Man ist beim Lesen immer wieder versucht, an Übertreibung der Autoren zu glauben. Dafür sind aber alle Belege über die Täter, die Taten und die Ermittlungserkenntnisse akribisch zusammengefasst  und genauestens dokumentiert. Gefährlich wird es, wenn das Buch „falsch“ gelesen und interpretiert wird. Nämlich, wenn der politische Ruck nach rechts damit verbunden ist. Die Autoren fordern am Schluss des lesenswerten Buches dazu auf, dass „die Politik ihren (momentanen) rationalen Blick auf die Auswüchse der Großfamilien beibehalten muss und auf keinen Fall in ideologische Grabenkämpfe absinken darf. Die Bekämpfung der Clan-Kriminalität muss ein fester Bestandteil der Politik bleiben.“

Eigener Rhader Beitrag. SPIEGEL Buchverlag - Deutsche Verlags-Anstalt

 
 

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Christoph Kopp
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