G20: Eine Geste, ein Gewinner, ein Schrei

Gesellschaft

Das lange Wochenende und ein Blick zurück

Wenn sich 20 Regierungschefs treffen, um über die Regeln der Welt(Wirtschaft) zu diskutieren und an den Stellschrauben der Macht zu drehen, blicken alle 200 Länder dieser Erde genau hin. Besondere Aufmerksamkeit wurde Angela Merkel (CDU) teil. Nicht nur, dass sie beim letzten Mal dabei war, sondern dass sie ihren wahrscheinlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) an allen wichtigen Terminen teilnehmen ließ. Eine beeindruckende Geste unserer noch amtierenden Kanzlerin. Olaf Scholz ist, unabhängig von seiner künftigen Aufgabe, der Gewinner der Runde. Jahrelang warb er für eine globale Mindeststeuer, der sich kein Unternehmen mehr entziehen kann. Und nun hat die G20-Runde sein jahrelanges Eintreten für mehr Steuergerechtigkeit beschlossen. Wie gesagt, Olaf Scholz, der Gewinner. Über den Dächern von Rom und den Köpfen der Mächtigen war aber ein andauernder Schrei zu hören. Der Schrei des Weltklimas. Unserer Erde geht es dreckig. Die G20 hat (mal wieder) Absichtserklärungen beschlossen, die jedes (Industrie)Land anders, eigenwillig und egoistisch interpretiert. Aktuell muss die UN-Klimakonferenz in Glasgow versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Und hier wandert der Blick in unsere Stadt und zu uns Bürgern. Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, wird der Schrei unseres noch blauen Planeten uns um den lebensnotwendigen Schlaf bringen.

Rhader Gedanken nach einem langen Wochenende mit und ohne politische Weichenstellungen

 

 
 

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Christoph Kopp
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