Rhader Konflikt in ver.di-Publikation
Das war ein Paukenschlag. 11 Mitarbeiterinnen des Rhader Pflegeheims „Haus der Geborgenheit“ hielten es nicht mehr aus und informierten Mitte des Jahres die Öffentlichkeit. Organisatorische Mängel, fehlende Dienstkleidung, zu hohe Arbeitsbelastung, so der Hilferuf. Der Arbeitgeber reagierte prompt und entließ alle 11 fristlos. „Bevor die Öffentlichkeit und die Heimaufsicht eingeschaltet werden, ist der Arbeitgeber zu informieren. Alles andere ist ein Loyalitätsbruch, der die fristlose Kündigung rechtfertigt“, so sinngemäß die Position der Gegenseite. Gütetermine vor dem Arbeitsgericht waren die Folge. Dort wurde die Position des Arbeitgebers unmissverständlich bestätigt. Zum Leid der gekündigten Pflegekräfte. Verdi, die zuständige Gewerkschaft sorgt für den Rechtsschutz der Frauen und geht in die 2. Runde. Das alles steht in dem ausführlichen Bericht in der Gewerkschaftszeitung. Dorsten-Rhade hat durch die Gewerkschaftszeitung überregionale Aufmerksamkeit erhalten, die weiter anhalten wird. Am 19. November tagt das Kammergericht GE und wird abschließend entscheiden. Wir berichten weiter und hoffen, dass die Frauen durch ihre Gewerkschaft gut beraten waren und sind.
Eigener Bericht