Große Koalition im Dorstener Norden?

Ortsverein

Die Rhader SPD hat ihre Vorschläge, Rhade weiter zu entwickeln, auf Bürgerversammlungen und Infoständen vorgestellt.

Gute Idee: Wie kann Rhade weiter entwickelt werden? – fragt die CDU

Fragen wir doch mal die Bürgerinnen und Bürger, sagt die örtliche CDU ganz aktuell.
Dagegen ist nichts einzuwenden.
Dass die „CDU-Bürgerbefragung“ fast zeitgleich mit der Initiative der Rhader SPD, einen „Arbeitskreis für Rhade“ zu installieren, zusammen fällt, ist reiner Zufall. Oder?
Schließlich fordern die Rhader Sozialdemokraten seit 1998, das war das Jahr als der gut funktionierende Bezirksausschuss ersatzlos eingestellt wurde, eine echte Bürgerbeteiligung – nicht nur Bürgerinformation.
Egal. Die CDU will Ideen sammeln. Helfen wir ihr doch dabei.

- Ein Fahrradstraßensystem für Rhade
- Kreisverkehre entlang der Erler- und Lembecker Straße
- Umsetzung des vorliegenden Naherholungskonzeptes
- Einrichtung eines Arbeitskreises „Zukunft Rhade“ mit Beteiligung
interessierter Bürger
- Neugestaltung der Debbingstraße und des Kirchplatzes
- Verkehrsberuhigung des explodierenden Durchgangsverkehrs
- Usw.

Das sind nur ganz wenige Ideen der Rhader SPD. Sie sind aber nicht neu. Sie wurden von Rhader Bürgerinnen und Bürgern während der letzten Jahre erarbeitet, dokumentiert und veröffentlicht. Die Verwaltung, der Stadtrat, die Parteien und die Presse kennen diese Pläne.
Was bis heute nicht funktioniert hat, ist die Umsetzung. Das lag daran, dass fast jede gute Idee der Rhader SPD von den Konkurrenzparteien „unterlaufen“ wurde.
Wenn aber jetzt von der CDU ein Neubeginn eingeläutet wird, begrüßen wir das.
Hans-Willi Niemeyer hat bereits der CDU vorgeschlagen und angeboten, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger künftig mehr und zusammen zu arbeiten.
Das hört sich doch gut an.

 
 

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