Gut für Dorsten, gut für die SPD

Stadtverband

Große Aufmerksamkeit bei der Rede des alten und neuen SPD-Vorsitzenden Michael Baune

Michael Baune weiter SPD-Vorsitzender – Parteitag mit Perspektive

Einige Monate nach der für die Dorstener Sozialdemokraten und den Bürgermeisterkandidaten ernüchternden Kommunalwahl, traf man sich nun zum Parteitag, um Bilanz zu ziehen und neu zu wählen. Es war ein Treffen unter Freunden in entspannter, angenehmer Atmosphäre. Das Cafe de Luxe, der Veranstaltungsort in Hervest, war sicherlich  zufällig, aber passend, in durchgängig tiefroten Farben dekoriert. Ein Heimspiel für die Akteure. Und so konnte Michael Baune, nach einer hervorragenden  Rede, die Lob, Selbstkritik und Zukunftsperspektiven gut dosiert beinhaltete, ein glänzendes Wahlergebnis „einfahren“. In den nächsten Jahren, so Michael Baune, muss sich die SPD bewegen, um jünger und weiblicher zu werden. Ein Anspruch, eine Zielformulierung, die von allen 45 Delegierten uneingeschränkt geteilt wurde. Die Umsetzung erfolgte sogleich bei den Stellvertreterwahlen des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden. Eva-Maria Slaghekke und Phillipp Grabowski, beide gehören zu der rührigen Gruppe der Dorstener JUSOS, wurden ohne Gegenkandidaten in ihre neuen Parteiämter gewählt.

Ein Blick zurück, zwei nach vorn:

Michael Baune erinnerte die Delegierten an das vor der Kommunalwahl ausgegebene Ziel, die stärkste Partei in Dorsten zu werden und den Bürgermeister zu stellen. „Obwohl beide Ziele verfehlt wurden, war der Anspruch richtig und gerechtfertigt“. Die niedrige Wahlbeteiligung und die fehlende Wechselstimmung waren die entscheidenden Faktoren, nur als 2. Sieger „vom Platz“ gegangen zu sein, so die Analyse auch vieler Delegierter. Michael Baune versprühte aber ungebrochenen Optimismus, der sich von Beginn an auf die Versammlung übertrug. „Der Reformdruck ist da, wir diskutieren ergebnisoffen, wir wollen mit einer attraktiven Dorstener  SPD Zeichen setzen“.

Kritik musste der politische Gegner einstecken. Besonders hatte Michael Baune dabei die Rumpf-FDP und die „grüne“ Susanne Fraund im Visier. Beide „schmeißen“ sich an die Mehrheitsfraktion ran und bilden so ein erstaunliches, unausgesprochenes Jamaika-Bündnis im Dorstener Stadtrat.

Hans-Willi Niemeyer, Rhader SPD-Vorsitzender, wurde nicht nur von Michael Baune überschwänglich für seinen Einsatz, seinen Rat und seine ausgleichende Art gelobt, sondern auch einstimmig in den Vorstand als Beisitzer gewählt. Ein guter Tag für die Dorstener SPD, der mit einer erkennbaren Aufbruchstimmung endete.

Eigener Bericht

 
 

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