Gute Seiten - schlechte Seiten

Allgemein

Ein Blick in die Rhader Wiesen

Einmal rund um Rhade

Rhade ist kein zusammenhängendes Dorf. Es besteht aus 3 Teilen, die sich zu unterschiedlichen Zeiten entlang einer 3-kilometerlangen Achse entwickelten. Das ist für eine homogene Dorfentwicklung schwierig. Seit Jahrzehnten wird versucht, Rhade „abzurunden“. Mit mäßigem Erfolg. Einzelmaßnahmen schufen hier und da den Eindruck, es tut sich was. Eine Gesamtkonzeption befand sich zwar auf dem Papier, die Umsetzung aber lahmt bis heute. Unsere Rundreise beginnt im Osten. Auffällig, die vielen parkenden Autos, auch auf dafür nicht vorgesehenen Grünstreifen. Radwege, die nicht erkennen lassen, wohin sie führen. Vom Zustand einmal ganz abgesehen. Positiv muss das viele Grün in unmittelbare Nähe zur Bebauung gewertet werden. Die Mitte Rhades ist nicht der Mittelpunkt des Dorfes. Dafür dominiert die Verkehrsachse Bahn und Straße. Zur Rush Hour teils unüberquerbar. Bäume? Fehlanzeige. Eine Asphaltfläche, die vielleicht dem KFZ-Nutzer gut tut, aber nicht den Anwohnern. Ein besonders Kleinod ist das Rhader Wiesengelände, südlich der Mitte. Im Westen angekommen, zeigt der Kirchturm an, dass das einmal der Mittelpunkt war. Die Fläche rundherum wird immer noch als Parkraum genutzt. Eine andauernde Fehlentwicklung. Ein Naturparadies in südlicher Richtung hat auch ein Storchenpaar erkannt. Alljährliche Wiederkehr ist der Beweis. Rhade ist lebens- und liebenswert. Die Wohnqualität ist hoch. Die guten Seiten verstellen aber leider häufig den Blick für dringend nötige Verbesserungen. Mit dem Versprechen, sich weiter dafür einzusetzen, endet unsere kleine Tour rund um Rhade.

 
 

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