Heute vor 1 Jahr: Stockhoff legt Dorstener CDU-Vorsitz nieder

Kommunalpolitik

Ein Kommentar aus Rhade zum "Jahrestag"

Sein Versprechen vor der Wahl war eindeutig. Sollte ich zum Bürgermeister gewählt werden, trete ich vom Amt des CDU-Vorsitzenden zurück, um mich ganz der neuen Aufgabe zu widmen. Es dauerte dann aber doch noch einige Monate und freundlicher Erinnerungen von außen, bis am 1. Februar 2015 der Lippestadt-CDU-Vorsitz in andere Hände ging. Was für die Stadt richtig und wichtig war, scheint für die CDU ein Problem zu sein. Seit 12 Monaten ist es nämlich erstaunlich ruhig, andere sprechen von langweilig, in der Dorstener CDU. Ob Tobias Stockhoff aber weiterhin im Hintergrund als parteipolitischer Strippenzieher tätig ist, wissen wir nicht. Solange sich alle Bevölkerungsgruppen unserer Stadt uneingeschränkt vom Bürgermeister und Verwaltungschef vertreten fühlen, sollte das auch egal sein. Ein Bürgermeister ist immer nur der Erste unter Gleichen. Die Zugehörigkeit zu einer Partei ist weder für ihn, noch für andere Verwaltungsmitarbeiter zu beanstanden. Nur „frei“ im Denken und Handeln müssen sie bleiben. Obwohl das eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, gehört das höfliche Erinnern daran, zu den Aufgaben aller Parteien und kritischer Bürger. 

 
 

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