Heute vor 81 Jahren: Amerikanische Atombombe löscht Hiroshima und ca. 350.000 Menschenleben aus

Gesellschaft

Vorhandene Sprengköpfe haben das Potenzial, die Menschheit auszurotten und unsere Erde unbewohnbar zu hinterlassen

Als am 6. August 1945 die erste Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima gezündet wurde, wollten die USA Japan zwingen, den Zweiten Weltkrieg zu beenden. 8 Tage später kapitulierte der japanische Kaiser. In Europa wurde die Kapitulation bereits am 8. Mai 1945 unterzeichnet. Soweit die Ausgangslage vor 81 Jahren. Heute weiß die gesamte Welt, dass die in den Depots der A-Waffen-Länder lagernden Bomben in Sekundenschnelle unsere Welt in Schutt und Asche legen können. Verträge, Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen sollen verhindern, dass sie zum Einsatz kommen. Die gegenseitige Drohkulisse reicht bis jetzt aus, um Vernunft walten zu lassen. Der Wunsch, diese Waffe selbst zu besitzen, erfasst aber immer mehr Länder in besonders instabilen Regionen. Ein Grund nicht nachzulassen, vor den bitteren Folgen eines Einsatzes zu warnen. In Hiroshima hat der Atomblitz sofort 70-80.000 Menschen verglühen lassen. In den folgenden ca. 6 Monaten starben weitere 60.000 Menschen an ihren Verletzungen. Und bis heute sind es insgesamt rund 350.000, die an den Spätfolgen starben. Die Erinnerung an den ersten A-Bombenabwurf, der zweite folgte übrigens nur 3 Tage später über Nagasaki, zwingt uns alles zu tun, um unsere Welt in eine atomwaffenfreie Zone zu verwandeln.

Rhader Appell zur Atomwaffen-Abrüstung

 
 

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