Da hat die Rhader SPD einen Fahrradwegeplan erarbeitet. Wäre auch ein berichtenswertes Thema gewesen.
Eine kritische Anmerkung
Die örtlichen Zeitungen, noch haben wir mit der Dorstener und der WAZ zwei, das soll auch hoffentlich so bleiben, verlassen von Zeit zu Zeit ihre „warmen Redaktionsstuben“, um Werbung vor Ort in eigener Sache zu machen und dem „Volk aufs Maul“ zu schauen.
Diesmal war Rhade das Schwerpunktthema der WAZ. Täglich und ganzseitig wurde über unseren Lebensmittelpunkt berichtet.
Ob Verwaltung, Musikkapelle des Schützenvereins, Gartenbauunternehmer, Gastronom, Seniorenbeirat, Heimatverein und, und, und. Viele kamen zu Wort, bzw. wurden vorgestellt. Und alle, fast alle, waren zufrieden. Rhade, seine Menschen, sein Vereinsleben, die Nachbarschaften, die Verkehrsanbindung, die Nahversorgung – alles bestens.
Den Aussagen ist nicht viel hinzuzufügen. Ja, es ist richtig, Rhade ist ein lebens- und liebenswürdiger Stadtteil von Dorsten.
Aber das gezeichnete Bild ist nicht vollständig.
Über 2 Jahre wurde mit vielen Bürgern analysiert und notiert, was verbesserungswürdig ist. Ein Blick in den Entwurf des Rahmenplans Rhade hätte der Redaktion gut getan.
Beispiel Verkehr: Die täglich anwachsende Blechlawine zerschneidet das Straßendorf.
Beispiel: Debbingstraße und Kirchplatz. Hier gibt es Ideen, einen Mittelpunkt zu schaffen.
Beispiel Soziales: Vernetzung der Nachbarschaften und Familienzentren.
Beispiel Schule und Bildung unter dem Gesichtspunkt DEMOGRAFIEWANDEL.
Das sind nur einige Beispiele von vielen.
Natürlich wird die Redaktion sagen: „Darüber haben wir doch schon oft berichtet“. Alles richtig. Aber wenn man einen Ortsteil Dorstens vorstellt, dann sollten auch die langjährigen Bemühungen der Bürgerinnen und Bürger ein Thema sein, die unermüdlich für die Weiterentwicklung werben und kämpfen. Auch wenn sie in Parteien organisiert sind. Manchmal kommt der Eindruck auf, dass politisches Ehrenamt weniger wert wäre, als sich im Tennisclub oder Gesangsverein zu engagieren.