Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar (1)

Gesellschaft

Dorsten beteiligt sich mit mehreren Veranstaltungen 

Bereits am Freitagvormittag wird es eine Lesung in der Neuen Schule mit der Kinderbuchautorin  Andrea Behnke geben. Im Mittelpunkt steht „die bewegende Geschichte des jüdischen Mädchens Ilse Reifeisen aus Dorsten, die 1939 mit 13 Jahren alleine mit einem Kindertransport nach Schweden flüchten konnte, während ihre Eltern umgebracht wurden. Doch, wie kann man Kindern dieses komplexe Holocaust-Thema zugänglich machen, ohne sie emotional zu überfordern? Als eine Antwort auf diese Frage hat das Jüdische Museum jetzt eine Broschüre zu Ilses Fluchtgeschichte unter dem Titel „Der Tag, an dem die Blumen die Farben verloren. Das Mädchen Ilse Reifeisen“ herausgegeben. Sie wird am Gedenktag vorgestellt. Auch Dorstener beteiligten sich an diesem Projekt: So wurde der Band von Schüler_innen des St. Ursula Gymnasiums reich illustriert. Schüler_innen der St.-Agatha-Grundschule steuerten originelle Schreibarbeiten bei, die Andrea Behnke im Zuge einer Schreibwerkstatt mit ihnen erarbeitet hat. Nachmittags ist jeder zur öffentlichen Gedenkveranstaltung willkommen, die im Jüdischen Museum um 16 Uhr durch Bürgermeister Tobias Stockhoff eingeläutet wird. Mit einem Gedenken im Garten des Jüdischen Museums und einer Reinigung der Stolpersteine für die Familie Reifeisen in der Innenstadt endet die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr.

Auszüge aus einer Pressemitteilung der Stadt Dorsten

 
 

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