Klartext gegen Schnarch-Gerede - Das TV-Duell

Bundespolitik

Peer Steinbrück will die Wende

Es ist das entscheidende TV-Event auf dem Weg zur Bundestagswahl am 22. September: das TV-Duell zwischen Angela Merkel und dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Am ersten September um 20.30 Uhr soll Schluss sein mit Merkels leeren Phrasen. Peer Steinbrück will Klartext reden und klarmachen, für welche Inhalte die SPD steht.

„Das TV-Duell wird eine spannende Sache, weil Angela Merkel endlich nicht mehr ausweichen kann. Sie würde ja am liebsten gar keinen Wahlkampf machen, weil sie Angst hat, dass die Menschen nicht mehr die CDU wählen, wenn die Dinge klar werden“, macht SPD-Parteichef Sigmar Gabriel deutlich.

Auch der stellvertretende Parteivorsitzende und regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, freut sich auf das TV-Duell: „Das ist eine gute Gelegenheit die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich zu machen. Alles sagen, es gebe keine Unterschiede zwischen SPD und CDU – weit gefehlt. Die SPD setzt auf mehr Gerechtigkeit und auf Bildungschancen für alle. Die CDU setzt auf die Kraft des Einzelnen – auf Angela Merkel.“

TV-Duell: entscheidend für die kommenden Wahlkampf-Wochen
Unter den Moderatoren, die die mediale Auseinandersetzung begleiten, sind etablierte TV-Journalisten wie Anne Will (ARD) und Peter Kloeppel (RTL). Mit Stefan Raab wird erstmals ein Moderator aus der Unterhaltungsbranche mit dabei sein.

Für die einzelnen Antworten haben Peer Steinbrück und Angela Merkel nicht mehr als 90 Sekunden Zeit. Ihr Redeanteil wird genau gemessen. Mehr als eine Minute Unterschied darf es zwischen ihnen am Ende nicht geben.

Die beiden Politiker stehen parallel zueinander und blicken in Richtung der Moderatoren. Die TV-Sender ARD, ZDF, RTL, Pro7 und Phoenix rechnen mit 15 bis 20 Millionen Zuschauern. Als Themenblöcke wurden Aktuelles (zum Beispiel der Syrien-Konflikt), Arbeit und Soziales, Geld und Finanzen sowie Sicherheit vereinbart.

Steinbrück: Vorfreude aufs TV-Duell
Ein Duell, bei dem der Wahlkampf wie unter einem Brennglas stattfindet, kann durchaus etwas verändern. Denn zehn bis 15 Prozent der Wähler entscheiden in den letzten zwei Tagen vor der Wahl, wem sie am 22. September ihre Stimme geben.
Peer Steinbrück erklärte in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung im Vorfeld, er freue sich auf das Streitgespräch am Sonntag.
www.spd.de

 
 

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