Kommunalpolitik „Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, dann …“

Verantwortung ist, sich nicht hinter Experten zu verstecken

 

Eine Redewendung bringt es manchmal kurz und knapp auf den Punkt. Die Tisa-Brunnengeschichte wird deshalb zur Endlosgeschichte, weil sich die Verantwortlichen im Rathaus total verheddert haben. Der Abbau des Brunnens mag aus baulichen Gründen gerechtfertigt gewesen sein. Eine Überholung und Wiedererrichtung am gleichen Standort gehört eigentlich zum laufenden Geschäft der Verwaltung. Als aber einflussreiche Dorstener Geschäftsleute erkannt haben, dass kein Brunnen mehr „Verkaufsfläche“ bedeutet, begann „das Rathaus“ zu wackeln. Der öffentliche Aufschrei war nicht zu überhören. Nun wurde und wird bis heute verzweifelt versucht, das Gesicht zu wahren und die Verantwortung auf anderen Schultern abzuladen. Erst wurden die Bürger befragt – reine Alibiveranstaltungen – dann die Experten ins Boot geholt. Wer will da noch widersprechen, wenn deren Urteil auf dem Tisch liegt? Halt! Da gibt es ja noch ein gewähltes Gremium, das deutlich höherwertig als die Eventlobby in Stadtzentrum ist. Selbst der Bürgermeister muss sich dessen Entscheidungen beugen. Die Rede ist vom Stadtrat. Er allein hat es nun in der Hand, Verantwortung zu zeigen und dem Bürgerwillen von unten zu seinem Recht zu verhelfen.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 15.06.2021

 

Kommunalpolitik Rhade und der komplizierte Weg in die Zukunft

Bürger sollen Ziele festlegen – zum wiederholten Mal

 

Am 24. Juni tagt ab 18.30 Uhr das Bürgerforum Rhade in der Turnhalle. Um teilzunehmen, ist eine online-Anmeldung auf der Internetseite der Stadt Dorsten erforderlich. In 9 Gruppen soll dann „endgültig“ festgelegt werden, was für Rhade sehr gut, nur gut oder nicht so gut ist. Obwohl es eine entsprechende Befragung bereits im Dezember/Januar gegeben hat, obwohl ein bestens organisierter Workshop des Bürgerforums vor kurzer Zeit stattgefunden hat, obwohl es mehrere Videokonferenzen gab, obwohl gültige, aktuelle und exzellente Bürgerbeteiligungsergebnisse dokumentiert wurden, soll nochmals das Rad neu erfunden werden. Es bleibt unerklärlich, warum die Verwaltung so ein kompliziertes und langwieriges Verfahren „gewählt“ hat. 205 Anregungen von Rhader Bürgern wurden schriftlich eingereicht. Bis heute wurde ihnen nicht einmal für ihre Mitwirkung direkt gedankt. Erstaunlich und nachlässig. Nun soll also nochmals über Details diskutiert werden. Wenn aber bis heute nicht einmal eine Zielformulierung für ein RHADE der Zukunft feststeht, wie sollen dann die Einzelanregungen zu einem aufeinander abgestimmten Ganzen zusammengefügt werden? Bzw., wer macht das? Wie soll in der Diskussion z. B. das Ziel „Umgestaltung der Lembecker-/Erler Straße“ erreicht werden, wenn die Frage der Anliegerbeiträge ausgeklammert wird? Warum wird nicht vorab mitgeteilt, dass die Stadt einen Dorsten-Mobilitätsplan extern in Auftrag geben will, der auch die Rhader Verkehrsplanung  einschließt? Alles Fragen, die das gut gemeinte und richtige Zukunftsprojekt schwächen. Verantwortlich sind nicht die gutwilligen und aktiven Bürger, verantwortlich ist ganz allein die Verwaltung, die ihr kompliziertes, manche sagen auch chaotisches Verfahren, partout durchzieht.

 

Eine kritische Bürgeranmerkung zum jahrelangen Projekt „Rhader Dorfentwicklung“

(wird fortgesetzt)

Veröffentlicht am 14.06.2021

 

Bundespolitik Noten für die Mannschaft - Sonntagsgedanken aus Rhade

  • Angela Merkel, Mannschaftsführerin, CDU: Solide Leistung, bringt Ruhe ins Spiel, aber ohne Kreativität 
  • Olaf Scholz, SPD: Kann ein Spiel bestens lesen. Seine Pässe kommen an, wird noch unter Wert gehandelt. Kann sich in den nächsten Spielen die Kapitänsbinde erarbeiten
  • Peter Altmeier, CDU: Steht zwar wie ein Fels in der Brandung. Wird aber immer wieder überlaufen
  • Hubertus Heil, SPD: Glänzt mit Ruhe und Übersicht. Prägt das Spiel mit klugen Ideen
  • Julia Klöckner, CDU: Sie bemüht sich, das Spiel läuft aber irgendwie an ihr vorbei
  • Heiko Maas, SPD: Kommt über außen, bisweilen glücklos, 
  • Werner Müller, CSU: Entwickelt sich von Spiel zu Spiel besser. Will im Herbst die Fußballschuhe an den Nagel hängen
  • Christine Lambrecht, SPD: Kam aus dem Nichts, überrascht mit engagiertem Spiel. Da wo sie aufgestellt wird, bringt sie Leistung
  • Horst Seehofer, CSU: Seine Zeit ist abgelaufen. Erhält kaum noch Zuspiele von seinen Mannschaftskollegen
  • Svenja Schulze, SPD: Ihr Spiel ist sauber und nachhaltig. Ruhepuls in der Kabine wenn dicke Luft herrscht
  • Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU: In der Verteidigung ein absoluter Ausfall. Wurde auch auf anderen Positionen frühzeitig ausgewechselt
  • Jens Spahn, CDU: Trägt sein Trikot mit Stolz. Möchte auch mal Spielführer werden. Sein Trainingsrückstand bremst ihn aber aus
  • Anja Karliczek, CDU: Im Spiel unauffällig und farblos. Klassische Mitläuferin
  • Andreas, genannt Andy Scheuer, CSU: Hans Dampf auf dem Platz und in Pressekonferenzen. Seine ständigen Fehlpässe schwächen die Mannschaft. 
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Veröffentlicht am 13.06.2021

 

Ortsverein Ein Stück Normalität - Rhader SPD hat sich zum Meinungsaustausch getroffen

Freude über gesundes Wiedersehen und interessanter kommunalpolitischer Meinungsaustausch

Nach Monaten der Corona-Isolation war es nun soweit. Die Rhader Sozialdemokraten haben sich in „Annettes Biergarten“ getroffen, um die letzten 14 Monate Revue passieren zu lassen. „Alle gesund geblieben“, lautete das erfreuliche Fazit. Christoph Kopp, Vorsitzender berichtete dann über die dennoch vielfältig „im Netz“ stattgefundenen Aktivitäten. So hat es mehrere Internetkonferenzen über das Projekt „Stärkung des ländlichen Bereichs“ gegeben. Am 24. Juni sollen die Bürger das Wort haben. Besucher des Rhader Bürgerforums sollen dann in der Turnhalle von der Stadt und dem extern beauftragten Planungsbüro über die weitere Vorgehensweise informiert werden. (Wir berichten gesondert etwas später.) Berthold John erläuterte den zahlreich anwesenden Mitgliedern nochmals die Zusammenhänge des städtischen Kreditmanagements. Seine Recherchen haben ergeben, dass die Stadt gut beraten wäre, der Öffentlichkeit ohne Wenn und Aber reinen Wein einzuschenken. Vo wegen, alles ist im grünen Bereich. In der Bildsprache leuchtet die rote Ampel auf. Die Rhader SPD bleibt am Ball, so das Versprechen gegenüber der interessierten Öffentlichkeit. Christoph Kopp hat abschließend  für den 2. Donnerstag im Juli eingeladen, um dann über die Bundestagswahl am 26. September zu beraten.

Veröffentlicht am 12.06.2021

 

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Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
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Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
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