Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Endspiel für SPD?

Landespolitik

Aufbruchstimmung oder Depression?

Die SPD ist besser als ihr Ruf. Oder auch besser, als das die Wahlergebnisse der letzten Zeit signalisieren. Trotzdem verharrt sie weiter im Tabellenkeller der demokratischen Parteien. Jede verlorene Wahl erschüttert das Selbstbewusstsein weiter und beschleunigt die Mutlosigkeit. Das Baden-Württemberg-Ergebnis vor 14 Tagen lastet wie Blei auf den Schultern der Parteiführung. Nun sind alle Blicke auf Rheinland-Pfalz gerichtet. Die Wahl dort wird zeigen, ob der sogenannten Turn-Around der deutschen Sozialdemokratie gelingen wird. Der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) führt dort seit 2024 die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Die Umfragen signalisieren, dass es eng zwischen SPD und CDU werden wird. Haben am Wahlabend SPD und Alexander Schweitzer die „Nase vorn“, wird das Rheinland-Pfalz und der geschundenen Seele der SPD gut tun. Umgekehrt werden die Rufe lauter werden, die aktuelle Parteiführung Klingbeil/Baas, zu hinterfragen. Gebannt wird die erste Hochrechnung nicht nur in Mainz, Landeshauptstadt von RP, sondern auch im Willy-Brandt-Haus in Berlin erwartet. Wir in Rhade wünschen Alexander Schweitzer und der SPD ein Erfolgserlebnis, um selbst wieder mutiger in die sozialdemokratische Zukunft zu blicken. Dann wechseln die in den Überschriften gesetzten 2 Fragezeichen in deutliche Ausrufezeichen.

 
 

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