Landtagswahlen im Osten: SPD mit 2 Gesichtern

Landespolitik

Eine schwierige Standortbestimmung für Sigmar Gabriel und die gesamte SPD

Der Ausgang der Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen habe der SPD „ein sehr gutes und einen schwieriges Ergebnis“ beschert, so Gabriel. Während Woidke die 25-jährige Erfolgsgeschichte der SPD in Brandenburg fortsetzen und sich seinen Koalitionspartner aussuchen könne, werde eine Regierungsbildung in Thüringen angesichts der Mehrheitsverhältnisse schwieriger.

Dennoch sei klar: „Thüringen braucht eine starke Regierung, und ohne die SPD ist die nicht herzustellen“,sagte Gabriel. Der SPD-Vorsitzende bekräftigte, dass die Entscheidung über künftige Koalitionen wie immer allein bei den Landesverbänden liege. „Es wird von uns überhaupt keine Einflussnahme geben“, so Gabriel.

Taubert: Herbe Niederlage

Thüringens Spitzenkandidatin Taubert stellte noch einmal klar: „Wir haben eine schwere und herbe Niederlage einstecken müssen.“ Dies treffe die SPD angesichts ihrer harten und erfolgreichen Arbeit in der Landesregierung mit der CDU schwer. Es müsse aber auch bedacht werden, dass die SPD von ihrem Koalitionspartner in den letzten Jahren immer wieder angegriffen worden sei.

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