Lindner, der Kaputtmacher der Ampel

Bundespolitik

Seine Erzählung besteht aus Lügen, Heuchelei und peinlicher Anbiederung

Er ist ein Selbstdarsteller, der die Aufnahmeprüfung in jedes Theaterensemble schaffen würde. So, wie ein Chamäleon, kann er spielend die Farbe wechseln. Gestern noch rot-grün-gelb, tendiert er aktuell in Richtung schwarz mit blauem Rand. Christian Lindner stellte mit der FDP die kleinste Koalitionspartei. Seine ständigen Versuche, den Koalitionspartnern und den Kanzler „vorzuführen“, mündeten im (Dauer)Streit. Olaf Scholz zog die Notbremse und setze seinen Finanzminister vor die Tür. Zu spät, so die weitverbreitete Einschätzung von außen. Lindner, sichtbar angeschlagen, versucht bis heute Tünkram zu erzählen. Also die Unwahrheit zu verbreiten. Derjenige, der im Hinterzimmer den Koalitionsbruch systematisch vorbereitet hat, versucht sich als Opfer darzustellen. Dabei greift er tief in die Requisiten-Kiste aus Lügen und Heuchelei. Blicken wir nur auf einen Punkt: Lindner hat Scholz, die SPD, die Grünen und selbst seine Partei mit seiner Sparpolitik, sprich dem Festhalten an der Schuldenbremse um jeden Preis, in die Handlungsunfähigkeit getrieben. Das war sein Hebel, um die Ampel kaputt zu machen. Alles im Hinterzimmer mit Merz und Co. abgesprochen. Hat geklappt. Wer genau hinhört, erkennt aktuell, dass Merz und Lindner in verklausulierten Nebensätzen, eine Reform der Schuldenbremse in Zukunft nicht ausschließen. Was tun, mit Politikern, die aus taktischen und parteipolitischen Gründen die Wahrheit strapazieren? Die Antwort ist einfach: Mit dem Wahlzettel am 23. Februar beantworten.

Rhader Gedanken zur Wahl

 
 

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