„Man kann nicht so tun, als hätten islamistische Terrorakte nichts mit dem Islam zu tun. Alle Terroristen berufen sich schließlich auf die traditionellen Schriften bzw. die dominierende unkritische Auslegung dieser traditionellen islamischen Schriften, die in allen vom Islam geprägten Staaten vorherrscht. Die große Affinität des Islam zu Extremismus und Gewalt ist mithin ebenso wenig Zufall wie die Unterdrückung von Frauen. So stellt auch der renommierte Historiker Herfried Münkler in seinem jüngsten Werk „Welt in Aufruhr“ fest: „Nirgendwo sonst sind diese Fundamentalisten politisch so erfolgreich wie in der islamischen Welt.“
Die fehlende Trennung von Staat und Religion in den vom Islam geprägten Staaten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Solange sich reformorientierte Kräfte, wie sie zumindest in einigen Ländern (u. a. auch in der Bundesrepublik) durchaus vorhanden sind, nicht zu nennenswerter Größe entwickeln, haben Demokratie und Menschenrechte in islamischen Ländern keine Chance und bleiben ein fruchtbarer Nährboden für die Saat des Terrorismus – weltweit."
Friedhelm Fragemann
Anmerkung: In loser Folge werden hier Gastkommentare sowie Gedankensplitter zur Information und Förderung der offenen Diskussion eingestellt. Bisher veröffentlichte Gedankensplitter von Friedhelm Fragemann finden die Leser auf dieser Internetseite am 17.8., 6.9., 30.9., 18.10., 12.11., 07.12.2024 und 21.01.2025.
Persönliche Anmerkung des Verantwortlichen dieser Internetseite:
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, wird angemerkt, dass die Glaubensrichtung ISLAM nicht zu kritisieren ist. Wer aber ausschließlich die wörtliche Auslegung zum Maßstab seines Handelns macht, und dabei unsere Werte fundamental verletzt, muss sich Kritik gefallen lassen. So wie beispielhaft auch radikale US-Evangelikale, die die Bibel als Gesetz vor sich hertragen.
Dirk Hartwich