Natürlich nahm an diesem Ort die Zukunft der Zeche als Begegnungs-, Kultur- und Freizeitzentrum großen Raum ein. Hier, wie auch im Zusammenhang mit dem Abriss des Lippetors und dem Neubau der Mercaden, ging es um das Thema der Bürgerbeteiligung in Prozessen wie diesen – eines der wesentlichen Anliegen von Michael Baune: „Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation sind zwei grundverschiedene Dinge. Beim ersten sind die Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse von Anfang an eingebunden, beim zweiten werden sie nur noch über Entscheidungen informiert“, so der SPD-Bürgermeisterkandidat.
Baune plädierte mit Blick auf die gesamte Stadt Dorsten für die Etablierung von Stadtteilbeauftragten, die als Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft fungieren könnten. Er prangerte in diesem Zusammenhang den schleppenden Verlauf der Verhandlungen um das soziokulturelle Zentrum Leo an: „Vor drei Jahren haben wir bereits mit Jugendlichen zusammengesessen. Mit viel Enthusiasmus und Engagement wurden Ideen entwickelt und was ist seither passiert? Nichts! Diese Jugendlichen werden das Leo schon nicht mehr nutzen, sollte es zu einem Ergebnis kommen. Das ist nicht hinzunehmen.“
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