Rhader Bürger: Tempo auf Lembecker Straße und Lärm zu hoch

Kommunalpolitik

Berechtigte Bürgerfrage - Klare Antworten von Achim Schrecklein und Dirk Hartwich

Achim Schrecklein und Dirk Hartwich antworten

Vielen Dank für Ihre Anregungen und die Beschreibung der Rhader Verkehrssituation.

Ein Blick zurück:

Eine Autobahnauffahrt zieht kontinuierlich Verkehr an, der sich als Durchgangsverkehr in Rhade und Lembeck negativ bemerkbar macht. Daher lautete die Position der Rhader SPD: Wenn die Auffahrt an dieser Stelle nicht zu verhindern ist, dann muss es Maßnahmen geben, die die Einwohner schützt.

Dazu wurde auf unsere Initiative, mit Unterstützung der Verwaltung, ein Plan erarbeitet, der die gesamte Lembecker und Erler Straße so gestaltete, dass ein relativ sicheres Nebeneinander von "schwachen" und "starken" Verkehrsteilnehmern möglich wäre. Das Land NRW hätte diese Maßnahme mit einigen zigtausend DM unterstützt. Leider stellten sich, am Ende des gesamten Prozesses, die Rhader Geschäftsleute, und in ihrem Gefolge, auch die Rhader CDU, quer.

Das Ergebnis:

Der Plan wurde nicht realisiert, die Landesmittel flossen nach Lembeck. Dort sehen Sie, dass es an mehreren Stellen Straßenverkehrsverengungen und sichere Überwege gibt.

Jetzt zu der heutigen Situation:

1. Verkehr:

Weil auch wir mit dem Ist-Zustand in Rhade unzufrieden sind, haben wir angeregt, für Rhade ein neues Zukunftspapier mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. Das hat in 5-jähriger Arbeit geklappt. Der Rhader Rahmenplan steht und alle Maßnahmen, auch beim Thema Verkehr, haben sich an ihm künftig zu orientieren.

- Dazu gehören weitere Kreisverkehre und sichere Überwege.

- Dazu gehören Radwege, die von der Fahrbahn getrennt sind.

- Dazu gehört ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer. Einzelmaßnahmen sollen nach und nach "angepackt" werden.

2. Lärm:

Ja, auch dieses Problem haben wir bei der Diskussion über das Für und Wider einer Autobahn mit Anschlussstelle offensiv diskutiert. Leider konnten die damaligen Entscheidungsträger sich nicht dazu durchringen, wirkungsvollere Lärmschutzmaßnahmen schon beim Bau der A31 energisch zu fordern, weil sie das Problem schlicht unterschätzt haben. Da wären die Aussichten der Umsetzung deutlich größer gewesen. Dennoch heißt unsere Motivation, gesellschaftspolitisch zu gestalten und nicht aufzugeben. Daher werden wir das Thema auf die Tagesordnung des neuen Stadtrates "heben".

Fazit:

Wir teilen Ihre Positionen und werden sie aufgreifen.

Ein Wort in eigener Sache:

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai entscheiden alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auch darüber, wer ihre Interessen künftig in Dorsten vertreten wird. Und hier sind wir sicher (nicht überheblich), mit unseren Kandidaten das Beste für Rhade angeboten zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Dirk Hartwich und Achim Schrecklein

 

 

 
 

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