Von persönlicher Bereicherung und gesellschaftlicher Verantwortung
Einmal im Monat treffen sich zwischen 15 und 25 Rhaderinnen und Rhader, die eins verbindet:
Die Idee von einer gerechten Gesellschaft, so wie sie von sozialdemokratischen Persönlichkeiten, einer von ihnen war August Bebel, vor 150 Jahren beschrieben wurde.
Dass es bis heute Anpassungen und Aktualisierungen gab, davon zeugen die Parteiprogramme, darunter das legendäre Godesberger Programm.
Es ist aber nicht nur die Mitgliedschaft, es ist die Freundschaft und die Sympathie untereinander, die das starke Band der Zugehörigkeit knüpft.
Jetzt war es wieder soweit. Obwohl es eine Tagesordnung gibt, sind genug Raum und Zeit vorhanden, um sich gegenseitig zu informieren und miteinander zu diskutieren.
Ob der Brand in der Gesamtschule Wulfen, die Freibaddiskussion, daraus entwickelt sich ein Facebook und Co.-Meinungsaustausch, plötzlich steht das ehrenamtliche Engagement und die Fördervereine im Mittelpunkt – kurz: Spannend und informativ so ein Monatstreffen der Rhader Sozis.
Dass die offizielle Tagesordnung auch noch abgewickelt wurde, versteht sich von selbst.
So ein Treffen unter Freunden, einmal im Monat, bereichert persönlich (nicht materiell) und signalisiert, gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. Nicht für irgendwen in der Ferne, sondern hautnah für Rhade und seine Bürgerinnen und Bürger. Also für uns.