Neuer Kommunalwahltermin in heftiger Kritik

Presse


Dirk Hartwich, Vorstandsmitglied der SPD

Neuer Kommunalwahltermin in heftiger Kritik
Rhader SPD klagt über Geldverschwendung

„Mit Wehmut nehmen die Rhader zur Kenntnis, dass mit dem Abriss der alten Molkerei ein Stück Dorfgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes vom Erdboden verschwindet“, so die einleitenden Worte des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden
Hans-Willi Niemeyer auf der Mitgliederversammlung der örtlichen Sozialdemokraten.

Um das Neue, das am gleichen Standort entsteht, vorzustellen, war die Geschäftsführung der Betreibergesellschaft für ein Pflegeheim als Gast vor Ort.
Interessiert wurden die Pläne des Gebäudes zur Kenntnis genommen.
Die sich entwickelnde Diskussion drehte sich überwiegend um die Menschen (48), die bereits ab dem 1. Dezember 2009 ihr neues Pflegedomizil beziehen sollen.
Wer pflegt? Wie viele betreuen? Sind ehrenamtliche Begleiter vorgesehen? Auf alle Fragen gab es von den Gesellschaftern detaillierte Antworten.

Unmut über den Bürgermeister und die Dorstener CDU/FDP machte sich beim nächsten Tagesordnungspunkt bemerkbar. „Kaum hat das Verfassungsgericht die Landesregierung mit ihrer eigentümlichen Terminierung der nächsten Kommunalwahl (7. Juni) in ihre Schranken verwiesen, schon gibt es eine neue, noch gravierendere Trickserei mit dem 30. August“, so Dirk Hartwich, der die Wahlkampagnenvorbereitungen des Stadtverbands und des Bürgermeisterkandidaten Hans-Udo Schneider unterstützt.
„Anstatt klar zu sagen, dass nur mit einer Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl am 27. September viel Dorstener Geld gespart werden kann, versuchen Bürgermeister, CDU und FDP mit halbherzigen Erklärungen den Sondertermin am 30. August zu verteidigen“, heißt es in der Stellungnahme der Rhader SPD.

Dass noch viel in Rhade zu verbessern ist, zeigt die große Anzahl der neu eingegangenen Meckerschecks. Hans-Willi Niemeyer: „Die Verwaltung ist informiert und hat mit der Rhader SPD bereits einen Termin Ende des Monats festgelegt, um direkt die Kritikpunkte in Augenschein zu nehmen“.

 
 

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