Noch ein Blick in den neuen Heimatkalender (2)

Allgemein

„Lies mal wieder“ - Eine Lese- und Geschenkempfehlung

Wer mehr über seine Stadt und seine Bürger wissen will, sollte im neuen Heimatkalender blättern und sich von interessanten Geschichten fesseln lassen. Das Kalenderbuch mit 276 Seiten ist so facettenreich und spannend, dass es als Dorstener Pflichtlektüre eingeordnet werden darf. Also auch eine passende Geschenkidee für alle Gelegenheiten ist. Werfen wir heute einen zweiten Blick hinein. Unter der Rubrik Zeitgeschehen finden sich hochpolitische und aktuelle Beiträge über die Themen Frieden und Freiheit. Besonders aufrüttelnd die Einordnung des Krieges in der Ukraine von Ljuba Didszun. Die Schilderung über zwei Lembecker Auswandererfamilien im 19. Jahrhundert lassen den Leser fassungslos zurück. Johannes Harks hat sie recherchiert und aufgeschrieben. Natur und Umwelt lautet ein weiteres Kapitel im 82. Jahresbuch des Heimatbundes Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten. Bernhard von Blankenburg will den „Backofen Lippestraße“ mit völlig unkonventionellen Mitteln beseitigen. Seine Vision ist nicht nur besonders lesenswert, sondern auch ein Appell an die Verwaltung und Kommunalpolitiker, Stadtentwicklung neu zu denken. Wer Kurzgeschichten liebt, wird unter der Überschrift „Literarisches“ fündig. Flucht, Zuwanderung und Integration bilden eine Einheit und haben dann ein Happyend, wenn sie selbstlos von außen begleitet werden. Khalid Hashimi hat es mit Hilfe des Ehepaars Neumann geschafft, Schulabschluss und Gesellenbrief erfolgreich zu absolvieren. Ein Lehrbeispiel für die aktuelle Diskussion über ein neues Einbürgerungsgesetz. Das Kalenderbuch kostet 10 Euro und ist an vielen Stellen in unserer Stadt zu erwerben.

Eigener Beitrag. Wird fortgesetzt.

 
 

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