Nur noch 82 Tage, dann haben wir Klarheit über die politische Richtung in unserem Land (Teil 1)

Bundespolitik

Aufbruchstimmung bei der SPD. Foto Photothek

SPD will die drohende soziale Kälte verhindern

Die SPD ist zwar als stärkste Kraft aus der letzten Bundestagswahl hervorgegangen, war aber gezwungen, mit Grünen und Freidemokraten zu koalieren. Was anfangs wie ein politisches Frühlingserwachen, wir wollen mehr Fortschritt wagen, aussah, endete durch unvorhergesehene globale Verwerfungen in einem Desaster. Drei seien genannt: Putins Krieg gegen die Ukraine, Corona-Pandemie und Energie-Krise. Obwohl der Bundeskanzler Olaf Scholz bis zur Selbstverleugnung versuchte, „den Laden“ zusammenzuhalten, verhakten sich  seine „Partner“ Habeck und Lindner in einem nicht mehr zu entwirrenden Selbstgerechtigkeits-Knäuel. Das bittere Ende ist bekannt. Jetzt gilt für alle Parteien und Kanzlerkandidaten, mit Zukunftsperspektiven die Öffentlichkeit zu überzeugen. Versuchen wir in Kurzform die Unterschiede zu benennen. Die SPD mit Olaf Scholz setzt darauf, den inneren, sozialen Frieden zu verteidigen und den äußeren nicht mit Säbelrasseln zu gefährden. Die CDU bietet Friedrich Merz auf, der seine Vorliebe für den „Klub der Besserverdienenden“ nicht verstecken kann. Hätte er im Februar Erfolg, droht neben der klimatischen auch eine soziale Kälte. Die Grünen wirken erstaunlich orientierungslos. Dass sie sich plötzlich auch für die Lieferung weit reichender Raketen aus deutscher Produktion in die Ukraine aussprechen, geschieht im Gleichschritt mit der FDP und der Union. Qual der Wahl? Wichtig ist, die 82 Tage bis zur Wahl, aufmerksam zu verfolgen.

Wahlinformationen aus Rhade. Wird fortgesetzt.

 
 

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