Olaf Scholz: „Putin darf den Krieg nicht gewinnen“ - Wochenendgedanken aus Rhade

Gesellschaft

Mehr Diplomatie wagen - fordern ergänzend dazu einige Prominente

Der von Putin losgetretene verbrecherische und andauernde Krieg gegen das Nachbarland, ist durch nichts zu rechtfertigen. Das Selbstverteidigungsrecht der überfallenen Ukraine verdient internationale Unterstützung. So, wie sie unter anderem von Deutschland gewährt wird. Die Position der Bundesregierung, vom sozialdemokratischen Kanzler Olaf Scholz in dem Satz zusammengefasst, dass Putin den Krieg nicht gewinnen darf, schließt eine diplomatische Lösung am Verhandlungstisch nicht gänzlich aus. Genau das fordern einige Prominente in einem Appell mit der Überschrift „Waffenstillstand jetzt!“. Sie drängen alle handelnden Akteure, die Waffen schweigen zu lassen, um die mörderische Phase des brutalen Krieges zu überwinden und ein Überschwappen zu einem globalen, atomar geführten Konflikt zu verhindern. Verhandlungen bedeuten nicht, der Ukraine eine Kapitulation zu empfehlen, so die Autoren des viel beachteten Appells. Bisher sei kein konzertierter Vorstoß der internationalen Gemeinschaft, besonders der großen westlichen Akteure, erfolgt, heißt es in dem Schreiben. Voraussetzung sei eine beiderseitige Waffenruhe jetzt, um den Ausgangspunkt zur Wiederherstellung von allgemeiner Stabilität gemeinsam zu suchen und zu finden. Verantwortlich zeichnen u. a. : Jakob Augstein, Publzist; Alexander Kluge, Filmemacher und Autor; Julian Nida-Rümeling, Philosoph; Edgar Selge, Schauspieler; Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist; Juli Zeh, Schriftstellerin. Die Rhader Wochenendgedanken sollen diesen wichtigen Appell und Olaf Scholz unterstützen.

Der komplette Appell wurde u. a. in der ZEIT am 30.06. 2022 veröffentlicht.

 
 

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