Internationale Forderung, Superreiche zu besteuern, wird lauter
Es ist eine Entwicklung, die sich weltweit ausbreitet: Persönlicher Reichtum, wie auch immer erworben, wächst anscheinend unaufhaltsam. Parallel steigt weltweit auch die Anzahl der materiell Abgehängten. Ein logischer Zusammenhang. Politische Parteien, die diese Entwicklung als ungerecht geißeln, sind häufig mit ihrem Parteinamen, in dem sich der Begriff SOZIAL findet, zu identifizieren. Erstaunlicherweise verlieren sie fast weltweit an Wählerzustimmung. Das wiederum ermuntert die wirklich kleine Gruppe der Superreichen, ihre finanzielle Macht auch politisch einzusetzen. Erst, indem sie Parteien kapern, dann Wahlsiege kaufen, in der Folge freie Medienunternehmen matt setzen, Richterstellen mit Gefolgsleuten besetzen, die Demokratie abbauen. Zu erkennen nicht nur in den USA sondern auch in Europa. Oxfam, der hoch angesehene internationale Verbund von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen hat das Treffen der sogenannten G20-Staaten in Südafrika genutzt, um die zuvor genannte Entwicklung mit Zahlen zu untermauern:
- Das Vermögen der Milliardäre in den G20-Staaten ist im vergangenen Jahr um 2,2 Billionen Dollar gewachsen
- Steigerung 16,5% !
- Damit könnten 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut befreit werden
Oxfam fordert von den G20: Bildung eines internationalen Gremiums, um die Ungleichheit abzubauen und die Besteuerung der Superreichen voranzutreiben. SPD-SOZIAL aus Rhade schließt sich der Oxfam-Forderung an.
Quelle: RN, 21.11.2025