Prima Klima in Dorsten? Am 12.Mai 2020 stellten wir bereits diese Frage

Stadtentwicklung

Stadtbegrünung muss höheren Stellenwert erhalten

Es ist zu warm und zu trocken. Seit Jahren. Die Klimaveränderung ist Folge unseres täglichen Handelns. Das wissen wir alles. Wir wissen auch, dass gegengesteuert werden muss. Eine Aufgabe der Stadtentwicklung. Hier müssen alle Fäden zusammenlaufen, um etwas Nachhaltiges zu erreichen. Neben den bekannten Handlungsfeldern Verkehr und Heizen, einschließlich der Isolierung von Gebäuden, gibt es einen Bereich, der zwar immer mal wieder erwähnt wird, aber dessen Bedeutung nach wie vor unterschätzt wird. Die systematische Durchgrünung unserer Stadt und aller Quartiere. „Grün kühlt“, titelt die Süddeutsche Zeitung plakativ. Und Wissenschaftler belegen diese alte Erkenntnis immer wieder neu. Und trotzdem sehen neue Bebauungspläne immer noch nicht wesentlich anders aus, als vor Jahren und Jahrzehnten. Fassadenbegrünung? Dachbegrünung? Frischluftschneisen? Verbindliche Gestaltungssatzungen z. B. für Vorgärten? Getrennte Wassersysteme für Trink- und Brauchwasser? Viele interessante und wichtige Fragen. Die Antworten dazu müssen in enger Zusammenarbeit der Verwaltung, des Stadtrates und interessierter Bürgerinnen und Bürger gefunden werden. Eine Grundsatzdiskussion darüber ist in unserer Stadt überfällig.

Ein Rhader Zwischenruf

Nachsatz: Auch im neuen Rhader Dorfentwicklungskonzept spielen die Bereiche KLIMA und UMWELT keine Rolle! Hinweise der Rhader SPD, das zu korrigieren, wurden bisher ignoriert!

 
 

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