
Infotafeln mit Übernachtungs- und Gastronomiehinweisen würden das Projekt abrunden
Die Idee wurde 2017 in Rhade geboren. Ein Arbeitskreis des hiesigen Bürgerforums regte an, die durch Rhade verlaufenden überregionalen Fernradwege „100-Schlösser-Route“ und „Hohe Mark-Route“ mit der durch Dorsten führenden „Römer-Lippe-Route“ zu verbinden. Die Strecke mit der Bezeichnung „Rhader Radspange“ wurde mehrfach abgefahren und dokumentiert, bis der Verwaltung ein erster Entwurf vorgestellt werden konnte. Diese zeigte sich sehr interessiert und begleitete das Rhader Bürgerprojekt im Zusammenwirken mit dem Naturpark Hohe Mark fortan konstruktiv. Dennoch sollte es noch 8 Jahre dauern, bis die ca. 12 Kilometer lange Strecke endgültig festgelegt und beschildert wurde. Sie fasziniert durch ihren verkehrssicheren Verlauf, führt durch attraktive Wald- und Wiesengebiete und streift attraktive Besichtigungspunkte. Steigen wir im Rhader Kreuzungsbereich Schlehenweg/Feldstraße aufs Rad (Knotenpunkt 37) und folgen den Schildern in Richtung Süden. Unübersehbar ist auch das Rhader Wappen, der in diesem Fall blaue Baumstumpf, unser ständiger Begleiter. Die überwiegend asphaltierte Strecke führt durch das Rhader Wiesengelände, den Wald am Deutener Moor, quert Deuten, streift das Muna-Gelände, erreicht Hervest (Knotenpunkt 45) grüßt den Fürst-Leopold-Förderturm und folgt dem Verlauf der aufgegebenen Zechenbahnlinie, um direkt an der Lippe (Knotenpunkt 67) sowie des angesteuerten Fernradwegs „Römer-Lippe“ zu enden. Wenn beim Start in Rhade und an der Lippe noch Infotafeln stünden, die die Radler auf Übernachtungs- und Gastronomieangebote hinwiesen, wäre die Rhader Radspange ein komplettes Tourismus-Highlight für die Lippestadt. Die Anregung an die Leser lautet: „Rauf aufs Rad, um das Beschriebene zu erleben.“