Rathaus des Kreises RE – Abriss und Neubau oder Sanierung?

Kreistagsfraktion

Pro und Contra – Der Versuch einer Zusammenfassung

Das Kreishaus ist erst 38 Jahre alt. Nach Ansicht des Landrates (Oberbürgermeister des Kreises) und der Mehrheit des Kreistages (u. a. SPD) ist es sicherheitstechnisch so marode, dass ein Abriss und Neubau die kostengünstigste Variante wäre. 130 Millionen Euro wurden dafür veranschlagt. Das können mehrere Bürgermeister der 10 kreisangehörigen Städte, eine große Minderheit im Kreistag, sowie viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehen. Ihre Präferenz lautet: Sanierung in Teilabschnitten und damit Reduzierung der von Sachverständigen errechneten Gesamtkosten. Ein Bürgerentscheid läuft inzwischen, der diese Variante unterstützen soll. Jetzt hat der Kreis ein Positionspapier veröffentlicht, dass „Werbung“ für die große Lösung machen soll. Hier einige Argumente in Kurzform:

  • Es gibt Brandschutzmängel, die eine Nutzung des Gebäudes nur noch eingeschränkt zulassen
  • Ein Neubau wird derzeit mit 149 Mio. Euro angesetzt, eine Komplettsanierung läge bei 154 Mio. Euro und eine Sanierung Stück für Stück würde 233 Mio. Euro verschlingen
  • „Statt eines Neubaus des Kreisrathauses sollte in Schulen und Kindergärteninvestiert werden“. Diese Forderung wird wie folgt beantwortet: Der Bau und die Unterhaltung von Schulen und Kindergärten ist einzig und allein Aufgabe der Städte

Die Rhader SPD hat sich mehrfach mit der Problematik beschäftigt. Sie erkennt an, dass durch Versäumnisse bei der Instandhaltung eine schwierige Entscheidungslage entstanden ist. Sie fordert aber auch unmissverständlich, nicht gegen den Bürgerwillen eine Entscheidung durchzusetzen. „Noch ist nämlich nicht erkennbar, dass die Argumente der Kreisverwaltung durchgängig „unten“ angekommen sind“, so ein Wortbeitrag in der Rhader SPD-Monatsversammlung.

Eigener Beitrag – wird fortgesetzt

 
 

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