Rhade aktuell: Kita-Plätze sind (wieder) Mangelware

Familie und Jugend


Der Kiga Stuvenberg entstand durch eine Elterninitiative. Im Foto das 2014 sanierte Gebäude

Vor 50 Jahren wurde aus gleichem Grund eine Spielstube gegründet

Die Presseberichterstattung über fehlende Kindergartenplätze, u. a. in Rhade, lässt Erinnerungen an die 1970er Jahren wach werden. Der in katholischer Trägerschaft geführte Kindergarten Fröbelweg hatte keine freien Kapazitäten. Besonders junge Eltern aus dem Bereich Kalter Bach, Hünengrab und Stuvenberg suchten händeringend nach Fördermöglichkeiten ihrer Kinder im Vorschulalter. Eine Elternintiative machte mobil, überzeugte die Stadtverwaltung und gründete mit deren Unterstützung eine Spielstube in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Wingbermühle am Stuvenberg. Mehrere Mütter erklärten sich im Wechsel bereit, die Betreuung und Förderung des Nachwuchses zu übernehmen. Fritz Oetterer vom Jugendamt, ein Psychologe der Ruhr-Universität Bochum übernahmen die Schulung der engagierten Eltern. Diese funktionierende Bürgerinitiative war eine Erfolgsgeschichte - und der Startschuss für den städtischen Kindergarten Stuvenberg. Eigentlich eine Blaupause für die vielen Eltern, die heute, 50 Jahre später, wieder in Rhade auf der Suche nach Kita-Plätzen sind.

Erinnerungen einer „Spielstuben-Mutter“ aus dem Jahr 1975

 
 

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