Rhade: Da tut sich was!

Kommunalpolitik


So natürlich sah der Mittelpunkt Forks Busch noch 2023 aus. Derzeit haben Baumaschinen das Wort.

Großes Interesse an Dorfentwicklung

Das Carola-Martius-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, als Heribert Triptrap, Sprecher des Bürgerforums, die Informationsveranstaltung eröffnete. Er führte kenntnisreich und souverän durch den Abend. Unterstützt von Mitgliedern des sogenannten Orga-Teams, die mit ihren Präsentationen aufzeigten, wohin sich Rhade entwickeln könnte. Daneben stellten sich örtliche Vereine vor und warben für ihre Pläne um Unterstützung. Immer dann, wenn das Heft des weiteren  Handelns im Dorstener Rathaus zu suchen ist, erläuterte der anwesende Bürgermeister Tobias Stockhoff die Sachlage. Dass Zuhörer jederzeit mit eigener Positionierung unterstützend, erweiternd oder kritisierend die Diskussion bereichern können, ist ein Markenzeichen des Rhader Bürgerforums. Beispiel: Der Plan, das Wäldchen Forks Busch zu einem öffentlichen Treffpunkt umzuwandeln, stieß nicht nur auf Zustimmung. Insbesondere der zweite Bauabschnitt wurde begründet infrage gestellt. „Ökologisch zu wertvoll und für einen kulturellen Treffpunkt mit offener Bühne der falsche Standort“, so verkürzt der Bürgereinwand. Insbesondere weil auch die zuvor vorgestellte Erweiterung des Sportzentrums mit dem Begriff „Sozialer Lebensraum“ warb. Der Einwand wurde hochkonzentriert von den Besuchern wahrgenommen. Ob er zum Umdenken innerhalb des "Arbeitskreises Dorfentwicklung" und der Verwaltung führen wird, muss abgewartet werden. Noch besteht bis zum 21. März die Möglichkeit, mit einem Einwand den derzeit im Rathaus ausliegenden Bebauungsplanentwurf zu ergänzen.

Bericht eines Teilnehmers

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007142334 -