Rhade: Ein Dorf sucht nach dem richtigen Weg in die Zukunft

Kommunalpolitik


Ein Blick in die Lembecker Straße Richtung Hünengrab.

KFZ-Verkehr gilt als Hauptproblem

Die privilegierte Lage Rhades, mitten im Grünen gelegen, ist ein Garant für hohe Lebensqualität. Als Wermutstropfen darf aber der fließende und ruhende KFZ-Verkehr genannt werden. Die zentrale Straßenachse zerschneidet auf drei Kilometer Länge das über 800 Jahre alte Rhade. Sie dient als Autobahnzubringer und Verteiler in die rechts und links entstandenen Wohnsiedlungen. Seit Jahren werden die Bürger vor Ort gefragt, was in ihrem Lebensumfeld verbesserungswürdig ist. Ganz oben auf dem Forderungskatalog findet sich der Begriff VERKEHRSBERUHIGUNG. Neudeutsch ENTSCHLEUNIGUNG. Um das Ausmaß des Problems zu verdeutlichen, sollen folgende Zahlen helfen: Die Zahl der zugelassenen KFZ betrug in Deutschland im Oktober 2023 69,3 Millionen, darunter waren 49,1 Millionen PKW. Weiter ansteigende Tendenz. Im Durchschnitt steht ein PKW 23 von 24 Stunden eines Tages. Steht heißt, er nutzt eine Parkfläche. Die rechnerische Größe für einen Parkplatz beträgt 12 m2. So groß, wie ein durchschnittliches Kinderzimmer. Wer mit offenen Augen durch Rhade geht oder fährt, kommt an parkenden Autos nicht vorbei. Manchmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Dorsten arbeitet an einem sogenannten Mobilitätskonzept. Es sollte um ein Zukunftsprojekt PARKEN erweitert werde. Eine Anregung in Richtung Rathaus: Rhade wäre bestens geeignet, dazu als Muster für die Gesamtstadt ausgewählt zu werden.

Eigener Bericht auf Grundlage des ADFC-Berichts „Öffentlicher Abstellraum“ aus RADWELT 1.2024

 
 

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