Rhade ist lebens- und liebenswert, hat aber ein Problem

Kommunalpolitik

Ein Blick auf die Basisdaten hilft, zu verstehen

Rhade und Dorsten bilden seit 1975 eine Einheit. Das gegenseitige Versprechen lautete, sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer will, findet immer ein Haar in der Suppe und stellt das Negative in den Vordergrund. Richtig ist aber, dass in den genannten 50 Jahren Bürger, Politiker und Verwaltung zusammengearbeitet haben, um den Begriff „Zukunftsfähigkeit“ hier und dort mit Leben zu füllen. Kritische Anmerkungen waren immer dann weiterführend, wenn sie mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen verbunden waren. Um Planungsfehler zu vermeiden, sind Datenkenntnisse über die Bevölkerung und ihre Entwicklung unverzichtbar. Mit dem 2. Sozialbericht hat die Stadt Dorsten genau diese Hilfestellung geliefert, die u. a. die Parteien benötigen, um haltbare programmatische Versprechen abzugeben. Und da spielt die Bevölkerungs- und Altersstruktur eine entscheidende Rolle. Wir beginnen heute, aus dem Bericht zu zitieren:

  • Einwohner in Dorsten: 77.294
  • Einwohner Rhade: 5451. Gleich 7,1% der Gesamtbevölkerung
  • Altersstruktur in Dorsten (Auszug): 10-14jährige = 3438; 65-79jährige = 13.444
  • Alterstruktur in Rhade (Auszug): 10-14jährige = 210; 65-79jährige = 984

Die Zahlen und ihre weitere Auswertung ergeben, dass sich das Verhältnis „jung“ zu „alt“, wenn nicht gegengesteuert wird, zunehmend als Problem entwickelt. Wie gegensteuern? Eine Frage, die nach den ersten genannten Daten förmlich nach einer Antwort schreit.

Eigener Bericht auf Grundlage des genannten Sozialberichtes. Zahlen: 31.12.2023

 
 

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