Absichtserklärungen zur Verkehrslage
Dass seit der Eröffnung der A31 die mitten durch Rhade führende Kreisstraße verkehrsreicher, und dadurch gefährlicher wird, war allen Akteuren vor über 35 Jahren bewusst. Deshalb wurden Pläne zur Verkehrssicherheit ausgearbeitet und beschlossen. Nur die Umsetzung erfolgte nie. Mal protestierten die Anlieger der Lembecker- und Erler Straße erfolgreich, mal waren keine Finanzmittel verfügbar, mal konnte man sich nicht auf einen Komplettentwurf einigen. Konstant verlässlich waren dagegen immer Absichtserklärungen, etwas tun zu wollen. Nun, nach Jahrzehnten der Diskussion und 3 Rhader Rahmenplänen, sagen der amtierende Landrat aus RE und der Dorstener Bürgermeister vor Ort zu, „gemeinsam pragmatische Lösungen zu unterstützen“, so wörtlich aus der städtischen Pressemitteilung zitiert. 3 Bereiche wurden in den Focus der Überlegungen gerückt:
- Kreuzungsbereich am Ehrenmal. Der nun angedachte Kreisverkehr war übrigens bereits mehrfach im Haushaltsplan des Kreises vermerkt
- Die Querung zur Urbanusschule durch Verlegung der Fußgängerampel
- Der Kreuzungsbereich im Bereich Forks Busch
Zusätzlich stellte der Bürgermeister die Überplanung der Debbingstraße in Aussicht. Auch hier kann auf Pläne und Versprechungen zurückgegriffen werden, die noch aus der BM-Amtszeit von Lambert Lütkenhorst stammen. Unverständlich ist, dass der sehr gefährliche Kreuzungsbereich Stuvenberg/Lembecker Straße keine Erwähnung findet.
Fazit: Rhade muss verkehrssicherer werden. Aus den wiederholten Absichtserklärungen müssen nun fest terminierte Umsetzungen erfolgen. Und Termine wurden bisher nicht genannt.
Ein Rhader Zwischenruf nach Aktenlage