Die örtliche Skaterbahn im Dornröschenschlaf

Kommunalpolitik

Mit offenen Augen durch Rhade

Während aktuell kreative Köpfe versuchen, Forks Busch zum Zentrum für Spiel und Begegnung zu entwickeln, gerät ein vor Jahren gewünschter Jugendtreffpunkt im Freien in Vergessenheit. Gemeint ist die Rhader Skaterbahn, die, als Wunsch genannt, bereits für Aufregung im Ort sorgte. Die Idee, sie  dort zu errichten wo „das Leben spielt“, stieß an mehreren möglichen Standorten auf Ablehnung der Anwohner. So blieb am Ende nur noch das Sportzentrum Dahlenkamp übrig. Als endlich die Fertigstellung gefeiert werden konnte, waren aus den Jugendlichen, die sich sehnlichst eine Skaterbahn gewünscht hatten, Erwachsene geworden. Fortan fristete die Sportfläche ein tristes Dasein. Ab und zu benutzt, überwiegend aber verlassen. Heute wirkt sie ungepflegt. Grün wuchert von allen Seiten, Blätter in der Bahn signalisieren Nichtbenutzung. Zu wünschen ist, dass eine neue Jugendgeneration in Rhade dem Skaten wieder neues Leben einhaucht und die Bahn nahe dem Sportzentrum aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Darüberhinaus sollten Verwaltung, Parteien, Bürgerforum, Jugendförderverein und andere versuchen, ein abgestimmtes Konzept der Begegnung in Rhade zu entwickeln. Sonst werden aus gut gemeinten Projekten schnell „Investitionsruinen“.

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt.

 
 

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