Rhade mit offenen Augen

Kommunalpolitik

Der Ersteindruck (Teil 1)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Würde jetzt eine nicht enden wollende Liste aller Auffälligkeiten, die jeder, der mit offenen Augen die Stadt an allen Ecken (und Kanten) quert, aufführen, würde schnell Langeweile, die in Desinteresse, vielleicht sogar Unverständnis umschlagen kann, aufkommen. Statt dessen soll heute nur ein Punkt herausgestellt werden, der seit Jahren darauf wartet, als Verbesserungsprojekt wachgeküsst zu werden. Wer Rhade (Stadtteil von Dorsten) aus Richtung Lembeck kommend, zu Fuß, mit dem Rad oder dem KFZ erreicht, wundert sich über ein Straßendorf, das im Eingangsbereich und besonders im Bereich zwischen der Stuvenberg-Kreuzung und den Bahnlinie zulässt (zu dulden?), auf dem schmalen Grünstreifen, der die Fahrbahn von dem Geh- und Radweg trennt, zu parken. Die abgestellten Fahrzeuge verdrängen das (lebens)wichtige Grün, engen den Geh- und Radweg ein, der in der Dunkelheit wegen fehlender Laternen bereits ein Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer darstellt. Die rot-weißen Baken, die den Straßenraum vom Geh-und Radweg trennen (sollen), sind nicht mehr vollständig vorhanden und teilweise in Schieflage, weil angefahren. Hinzu kommt eine, mit rot-weißen Sicherungsschranken versehene Gefahrenstelle, die seit Monaten nicht beseitigt, und auch nicht kontrolliert wird. Verkehrssicherungspflicht? Bekannt ist inzwischen, dass entsprechende Hinweise des gerade geschilderten Problems auch im Dorstener Rat- und dem Recklinghäuser Kreishaus angekommen sind. Antworten sind dagegen nicht bekannt.

Wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt

 

 
 

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