Besucher der Kundgebung begleiteten alle Wortbeiträge mit großem Applaus. Foto: Dirk Gertdenken
Überparteiliche Kundgebung des örtlichen Bürgerforums mobilisiert viele Besucher
Die Idee, auch in Rhade den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, für unsere freiheitlichen demokratischen Strukturen ein Zeichen zu setzen, wurde beim letzten Bürgerforum angeregt. Spontan bildeten ca. 10 Interessenten eine Arbeitsgruppe auf Zeit und organisierten die am Sonntag stattgefundene Kundgebung mit ca. 250-300 Besuchern vor dem Carola-Martius-Haus. Das Ziel war, das DAFÜR in den Mittelpunkt zu rücken und das DAGEGEN, so gut wie unerwähnt, am äußersten (rechten) Rand zu belassen. Das Dafür wurde u. a. festgemacht an unserem Grundgesetz, das gerade seinen 75sten Geburtstag feiert und den 10 gesellschaftspolitischen Empfehlungen, die den Dorstener Stadt-Dialog prägen. In mehreren Redebeiträgen, übrigens ausnahmslos von Rhader Bürgern aus den unterschiedlichsten Bereichen stammend, wurde das eingangs erwähnte Ziel eindrucksvoll erreicht. Heribert Triptrap, Sprecher des Rhader Bürgerforums moderierte die Kundgebung, Christian Löer begleitete musikalisch, Dorfmanager Laszlo Taube sammelte Bekenntnisse zum Stadt-Dialog. Nachhaltig geprägt haben die Veranstaltung jedoch die Redebeiträge innerhalb der gut einstündigen Kundgebung. Dirk Gertdenken sprach beginnend als Vertreter der Schulpflegschaft. Sein Themenschwerpunkt war die Jugend, denen wir alle eine Zukunft in Frieden und Freiheit ermöglichen müssen. Für Bürgermeister Tobias Stockhoff hat das Grundgesetz, dessen 75ster Geburtstag aktuell gefeiert wird, eine zentrale Bedeutung unseres Miteinanders. Dann Wiebke Triptrap (19) mit einem berührenden Bekenntnis für unsere Heimat, gegen Hass und Hetze, für mehr Bereitschaft sich zu öffnen, miteinander zu teilen und sein Blickfeld zu erweitern, wurde von langanhaltendem Beifall begleitet.
Eigener Bericht - wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt