Rhade: Stirnrunzeln über eine Baustelle

Kommunalpolitik

Verschiebung einer Fußgängerampel um 50 Meter dauert an

Der bisherige Standort der Fußgängerampel nahe der Urbanus-Grundschule diente jahrelang als sicherer Überweg. Eine Anregung, sie um 50 (!) Meter in Richtung Turnhalle zu verschieben, sollte noch besser in das vorhandene Fuß- und Radwegenetz passen. Der Kreis RE kam sogar in Person des Landrates, um mit dem Bürgerforum und dem Bürgermeister die gesamte Verkehrslage in Rhade zu besprechen. Herausgekommen ist u. a. die „Umsiedlung“ der Fußgängerampel. Ob allen Besprechungsteilnehmern klar war, dass sich daraus eine Großbaustelle mit wochenlanger Verkehrsbeschränkung entwickelt, wissen wir nicht. Nun wird die Straße sogar bis Ende Oktober komplett gesperrt, um Restbauarbeiten durchzuführen. Eine weiträumige Umgehung wurde ausgeschildert. Ortskundige nutzen inzwischen aber die Wirtschaftswege als persönliche Umleitung. Verständlich. Für Radfahrer und Fußgänger jedoch nicht ungefährlich. Haken wir das ab. Was wir aber gerne wüssten, wie tief der Kreis Recklinghausen in die Tasche greifen muss, um diese Maßnahme zu bezahlen. Und natürlich, ob auch unsere Stadt die Kosten beziffern wird, die durch begleitende Maßnahmen entstanden sind. Fragen wir doch einfach mal den Landrat und den Bürgermeister. Dieser Text wird ihnen deshalb zugestellt, um zu erfahren was die Verschiebung der besagten Fußgängerampel gekostet hat. Wir berichten umgehend, wenn die erbetenen Auskünfte eingetroffen sind.

 
 

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