
Ohne unterstützende Verwaltungsbegleitung sind begonnene Projekte zum Scheitern verurteilt
An einem kurzen Stichweg, der die Lembecker Straße mit der Winkelstraße verbindet, liegt zwischen dichter Wohnbebauung eine kleine städtische Freifläche. Nachdem sie als Spielgelände ausgedient hatte, übernahm die Natur das Kommando. Wild wucherndes Grün verleitete auch einige Zeitgenossen, die Fläche zur Entsorgung überflüssiger Güter anzusehen. Das war Mitgliedern des Bürgerforums ein Dorn im Auge. Die Idee, selbst anzupacken, um die Fläche freizuräumen und eigenhändig artgerechte Sträucher zu pflanzen, fand viele Unterstützer, einschließlich der Verwaltung. Anschließend, so der Grundgedanke, sollte diese renaturierte Fläche das Kleinklima vor Ort verbessern und den Wohnwert entsprechend steigern. Nachdem an einigen Samstagen fleißig gesäubert, umgegraben und gepflanzt wurde, wurde stolz auf die Rhader Wertsteigerung angestoßen. Die Annahme, dass danach dort wohnende Bürger die Fläche in eigener Regie weiter pflegen würden, scheint aber nicht funktioniert zu haben. Heute ist der ungepflegte Zustand der Vergangenheit wieder eingetreten. Reinhard Meisner vom Rhader Bürgerforum bestätigt die vorangegangene Beschreibung und verweist auf entsprechende Hinweise an die Verwaltung, die getroffenen Absprachen mit dem Team des Bürgerforums einzuhalten. Diese müssen auch als Mahnung verstanden werden, um das allseits gelobte Bürgerengagement, egal wo, nicht verpuffen zu lassen. Ohne fachmännische und professionelle Begleitung der Verwaltung droht Enttäuschung und Rückzug bei den engagierten Bürgern. Das muss dringend im Rathaus erkannt werden.
Mit offenen Augen durch Rhade - Wird am Montag, 25.5. 2026 mit einem Positivbeispiel fortgesetzt